Breaking
ESZelensky meets with White House emissaries in kyiv to discuss ending the warITAccident for Charles Leclerc at the Formula 1 Grand PrixRUIn Moscow, five people were injured as a result of an accident on Michurinsky ProspektRUTurnout in Saxony-Anhalt elections exceeded 50%CNU.S. Special Envoy Kushner met with Putin in Moscow, and Russia and Ukraine announced a suspension of air strikesBRBus accident in Cape Verde leaves at least 25 deadESPierre Gasly seeks his second victory in the Italian GPJPFire at cake shop in Gifu's Motosu city kills 2 people; bodies with stab wounds also foundDEHacker attack on Berlin administration: 1.44 million files published on the darknetESPolitical tension in Ceuta: PP criticizes the Government for the installation of migrant campsESZelensky meets with White House emissaries in kyiv to discuss ending the warITAccident for Charles Leclerc at the Formula 1 Grand PrixRUIn Moscow, five people were injured as a result of an accident on Michurinsky ProspektRUTurnout in Saxony-Anhalt elections exceeded 50%CNU.S. Special Envoy Kushner met with Putin in Moscow, and Russia and Ukraine announced a suspension of air strikesBRBus accident in Cape Verde leaves at least 25 deadESPierre Gasly seeks his second victory in the Italian GPJPFire at cake shop in Gifu's Motosu city kills 2 people; bodies with stab wounds also foundDEHacker attack on Berlin administration: 1.44 million files published on the darknetESPolitical tension in Ceuta: PP criticizes the Government for the installation of migrant camps
BackGroßeinsatz am Hambacher Forst: Polizei sucht Sabotage-Verdächtigen
Großeinsatz am Hambacher Forst: Polizei sucht Sabotage-Verdächtigen
BREAKING
Handelsblatt1 hour agoCrime2 min readGermanyView translation

Großeinsatz am Hambacher Forst: Polizei sucht Sabotage-Verdächtigen

Nach versuchten Sabotage-Angriffen auf das deutsche Stromnetz fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach einem 48-jährigen Mann.

Quick Look

  • Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot am Hambacher Forst nach einem 48-jährigen Tatverdächtigen.
  • Dem Mann werden versuchte Sabotage-Angriffe auf das Stromnetz in NRW, Brandenburg und Sachsen vorgeworfen.
  • In seiner Wohnung wurde Sprengstoff sichergestellt.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Hambacher Forst ist ein Symbol für den Kampf gegen die Braunkohle-Verstromung. Er wurde nach jahrelangen Protesten und einem Rechtsstreit 2020 vor der Abholzung bewahrt.

Font size

Kerpen. Wegen versuchter Sabotage-Angriffe auf das deutsche Stromnetz sucht die Polizei derzeit mit einem Großaufgebot am Hambacher Forst bei Kerpen westlich von Köln nach dem Tatverdächtigen. Ziel des Einsatzes sei es, den 48-jährigen Mann selbst oder Spuren, die Hinweise auf ihn liefern, zu finden. Das bestätigte ein Sprecher der Kölner Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Laut Beobachtungen eines dpa-Reporters waren bis zu 100 Fahrzeuge der Polizei vor Ort. Der Mann hatte Bekennerschreiben versandt, die auf „Täterwissen“ hindeuteten.

Der Hambacher Forst ist ein Waldgebiet westlich von Köln, das zum bundesweiten Symbol für den Kampf um die Energiewende und gegen die Braunkohle-Verstromung wurde. Der Wald liegt am Rand des Braunkohletagebaus Hambach und sollte ursprünglich dem fortschreitenden Tagebau weichen.

Seit 2012 errichteten Umweltschützer und Aktivisten unter dem Motto „Hambi bleibt“ Baumhäuser im Wald, um die Rodung für die klimaschädliche Braunkohle-Verstromung zu verhindern und die Bäume vor dem anrückenden Braunkohletagebau zu schützen. Im Herbst 2018 ließ die CDU-geführte Landesregierung den Hambacher Forst in einem der größten Polizeieinsätze der Geschichte Nordrhein-Westfalens mit Verweis auf den Brandschutz räumen.

Nach langem Rechtsstreit kam es Anfang 2020 zur endgültigen Rettung des Waldes durch einen Kompromiss zwischen Bund, Ländern und Energiekonzernen. Die Abbruchkante des Tagebaus endet seitdem kurz vor dem Waldsaum.

Wegen der Sabotageaktionen wird seit Tagen nach dem 48 Jahre alten Tatverdächtigen gesucht. Die Ermittler hatten am Samstag einen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos des Verdächtigen aus Gevelsberg im südlichen Ruhrgebiet veröffentlicht. Inzwischen wird auch nach einem Fahrrad gefahndet, das er möglicherweise benutzt hat.

Die versuchten Sabotage-Akte konzentrierten sich auf Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und zuletzt Sachsen. In allen drei Bundesländern wird noch Braunkohle abgebaut und verstromt. Am Freitag hatten Beamte in der Gevelsberger Wohnung des Tatverdächtigen Sprengstoff gefunden. Später stürmte ein Spezialeinsatzkommando in Niederzier am Tagebau Hambach einen Lastwagen, der anscheinend zu einem Wohnmobil umgebaut worden war. Der Gesuchte wurde aber nicht vorgefunden.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Fortsetzung der polizeilichen Fahndung nach dem 48-Jährigen.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Wo hält sich der Tatverdächtige derzeit auf?
  • Welche weiteren Ziele hatte der Verdächtige?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

More on this topichambacher forst