Michael Kellner nennt die Entscheidung einen Fehler und eine politische Dummheit im Dienst des US-Wahlkampfs.
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G7-Staaten geben nationale Öl- und Dieselreserven frei, um die Treibstoffpreise vor den US-Kongresswahlen zu dämpfen.
Der energiepolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Michael Kellner, hat die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven deutlich kritisiert. Die Dieselvorräte seien für Notfälle da, nicht für den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump, sagte Kellner der ZEIT.
»Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit«, sagte Kellner der Nachrichtenagentur AFP. Trump hatte die europäischen Partner zur Freigabe von Dieselreserven gedrängt und für den Fall einer Weigerung einen Diesel-Exportstopp der USA in Aussicht gestellt. Dies hätte die Versorgung insbesondere in der EU treffen können: Rund die Hälfte ihrer Dieselimporte kommt aus den USA. Nach der Einigung schloss Trump einen Exportstopp aus.
»Jedes Barrel, das wir nicht mehr brauchen, macht uns weniger erpressbar«
Von der Freigabe erhofft sich die US-Regierung eine dämpfende Wirkung auf die Treibstoffpreise rund einen Monat vor den Kongresswahlen. Die hohen Preise sind für viele Menschen in den USA ein finanzielles Problem – und dementsprechend Wahlkampfthema.
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP forderte Kellner eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Energiepolitik. Die Bundesregierung müsse »raus aus der Ölabhängigkeit – mit elektrischem Verkehr, sauberer Wärme und heimischer Energie«, sagte er. »Jedes Barrel, das wir nicht mehr brauchen, macht uns weniger erpressbar.«
Federal President Frank-Walter Steinmeier remembered the peaceful revolution and reunification at the ceremony in Bremen. He warned of extremist threats to democracy and called on politicians to have the courage to renew and take decisive action.
Federal President Frank-Walter Steinmeier warned of a threat to democracy on German Unity Day. In Bremen he complained about a deep crisis of trust and called for a determined fight against extremism and political demagoguery.
In a current Insa survey, the AfD reached 30 percent nationwide for the first time, while the Union fell to 18 percent. The SPD and the Greens are at 14 percent, the FDP and BSW fail at the five percent hurdle. Dissatisfaction with the government remains at 79 percent.

According to the New York Times, US government talks with Russia about an end to the Ukraine war include billions of dollars in oil deals. Investors involved have connections to US negotiators Jared Kushner and Steve Witkoff.
At the German Unity Day ceremony in Bremen, Federal President Frank-Walter Steinmeier warned of a threat to democracy from extremist forces. He called for the resolute defense of the free order.
In the current Insa Sunday trend, the AfD reached a new high of 30 percent, while the Union slipped to 18 percent. The SPD and Greens are at 14 percent, the FDP and BSW miss the five percent hurdle.