Hamburger Industrie wächst im ersten Halbjahr um 8,1 Prozent
Umsatzplus dank Mineralölbranche und Maschinenbau – Industrieverband sieht Hamburg als „Leuchtturm“
Quick Look
- Der Umsatz der Hamburger Industrie stieg im ersten Halbjahr nach Abzug der Inflation um 8,1 Prozent auf rund 52,4 Milliarden Euro.
- Treiber waren vor allem die Mineralölverarbeitung und der Maschinenbau.
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Why It Matters
Der Umsatz der Hamburger Industrie wurde laut Statistikamt Nord im ersten Halbjahr positiv beeinflusst.
Der Umsatz der Hamburger Industrie ist im ersten Halbjahr auch dank der Mineralölbranche gewachsen. Nach Abzug der Inflation stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf rund 52,4 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Die Umsätze der Mineralölverarbeiter legten um 12,7 Prozent zu.
In Hamburg befinden sich mehrere Raffinerien. Internationale Ölkonzerne wie Shell, BP und ExxonMobil, die im Bundesgebiet Tankstellen betreiben, haben zudem einen Sitz in Hamburg. Nach Erläuterung des Statistikamts beeinflussen auch außerhalb Hamburgs erzielte Umsätze die Landesstatistik.
Abgesehen von der Mineralölverarbeitung entwickelte sich der Maschinenbau positiv, dessen Umsatz um 10,4 Prozent wuchs. Nähere Angaben zu der Entwicklung machte die Statistikbehörde allerdings nicht.
Industrieverband: Hamburg ist ein Leuchtturm
Der Vorsitzende des Industrieverbands Hamburg, Andreas Pfannenberg, sagte, Hamburg sei im Vergleich mit der Lage der Industrie in Deutschland ein Leuchtturm. Hamburg sei breiter aufgestellt als andere Regionen. Der Industrieverband verwies auf die Luftfahrt, die Halbleiterindustrie, die Medizintechnik sowie die Grundstoffindustrie mit Stahl, Aluminium und Kupfer.
Open Questions
- Wie genau haben sich andere Branchen abseits von Mineralöl und Maschinenbau entwickelt?



