Hamdi Kayisi kritisiert Kollegen nach AfD-Wahlerfolg
Quick Look
- Hamdi Kayisi verbrachte den Wahlabend allein in seinem Büro im Industriehafen außerhalb Magdeburgs.
- Da er keinen deutschen Pass hat, durfte er nicht wählen, aber siebenmal vor der Wahl demonstriert haben.
- Beim Ansehen des AfD-Rekordergebnisses im Fernsehen rief er seine nicht demonstrativ beteiligten Kollegen an und warf ihnen vor, durch ihr Fehlen den Wahlerfolg von 44 Prozent ermöglicht zu haben.
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Why It Matters
Hamdi Kayisi ist kein deutscher Staatsbürger und durfte daher bei der Wahl nicht wählen. Er hatte in den vier Wochen vor der Wahl siebenmal demonstriert.
Den Abend des 7. September verbrachte Hamdi Kayisi ganz allein in seinem Büro, draußen im Industriehafen außerhalb von Magdeburg. Er hat am Wahlsonntag gearbeitet. Wählen durfte er ja sowieso nicht, ohne deutschen Pass. Nur demonstrieren, insgesamt siebenmal in den vier Wochen vor der Wahl, wie er sagt. Als Kayisi dann am Abend ein paar Rechnungen abarbeitete, während der Fernseher lief und das Rekordergebnis der AfD einblendete, rief er seine Kollegen an, die nicht mitdemonstriert hatten, um ihnen zu sagen: »Euretwegen haben sie die 44 Prozent erreicht.«
Open Questions
- Warum hatte Hamdi Kayisi keinen deutschen Pass?
- Welche konkreten Demonstrationen hat er besucht?
- Wie haben seine Kollegen auf seinen Anruf reagiert?


