ZDF-Journalistinnen ausgezeichnet für kritischen Fernsehjournalismus und Pressefreiheit
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Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis wird seit 1995 an kritische und parteiunabhängige Journalisten verliehen. Namensgeber ist der im März 1995 gestorbene Reporter und „Tagesthemen“-Moderator Hanns-Joachim Friedrichs. Von ihm stammt der berühmte Ausspruch „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache“.
Die ZDF-Journalistinnen Dunja Hayali und Sarah Tacke sind in Hamburg mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für kritischen Fernsehjournalismus ausgezeichnet worden.
Sie und die weiteren ausgezeichneten Journalisten und Redaktionen hätten sich besonders um die Meinungs- und Pressefreiheit verdient gemacht, wie der Verein bereits vorab mitgeteilt hatte. Die Moderatorin des „heute journals“ und des „Morgenmagazins“ und die Leiterin der ZDF-Redaktion Recht und Justiz teilen sich den Preis.
Damit werde gewürdigt, dass Hayali ein mutiges und erfolgreiches sowie zeitgemäßes Modell gefunden habe, um die Ergebnisse ihrer Arbeit an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Journalistin stehe seit mehr als einem Jahrzehnt aufrecht in der nie endenden Serie von „Shitstorms“, die über sie hereinbrechen – voller Hass und Gewaltfantasien.
Die promovierte Juristin und Journalistin Tacke ist für ihren Beitrag zu Wahrheit und Klarheit im demokratischen Diskurs ausgezeichnet worden. Zuschauer spürten Kompetenz und Objektivität, wenn Tacke im Studio der ZDF-Magazinsendungen und des „heute-journals“ die Rechtslage erkläre. Ihre Arbeit sei politischer, aber nicht politisierender Journalismus.
Zu den weiteren Preisträgern gehören die Redaktion „Zapp“ des NDR, die für ihre differenzierte, verständliche Einordnung zu kontroversen Medienthemen ausgezeichnet wurde, sowie der NDR-Journalist Manuel Biallas, der den Preis für verständliche Filme und Texte auf Augenhöhe mit seinen Protagonisten erhalten hat. Er beschäftigt sich mit Themen wie Migration, sozialer Ungleichheit, Extremismus und Menschenrechten.
Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis wird seit 1995 verliehen
Der Preis wird seit 1995 an kritische und parteiunabhängige Journalisten verliehen. Namensgeber ist der im März 1995 gestorbene Reporter und „Tagesthemen“-Moderator Hanns-Joachim Friedrichs. Von ihm stammt der berühmte Ausspruch „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache“.
Zu den bisherigen Gewinnern des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises, der vom Verein zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises für Fernsehjournalismus e. V. verliehen wird, zählen Petra Gerster, Anne Will, Maybrit Illner, Sandra Maischberger, Marietta Slomka, Oliver Welke, Claus Kleber, Ina Ruck und Elmar Theveßen.

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