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Häufung von Vorfällen an Schulzentrum in Ludwigshafen
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Die Zeit1 hour agoCrime1 min readGermany

Häufung von Vorfällen an Schulzentrum in Ludwigshafen

Fehlalarme und Gewaltvorfälle an der Karolina-Burger-Realschule plus und dem Heinrich-Böll-Gymnasium

Quick Look

  • Am Schulzentrum in Ludwigshafen-Mundenheim kam es 2026 zu 16 Feuerwehreinsätzen, meist Fehlalarme.
  • Zudem ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung und Bedrohung unter Schülern.
  • Die Schule stand bereits in der Vergangenheit mehrfach in den Schlagzeilen.

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Why It Matters

Das Schulzentrum besteht aus der Karolina-Burger-Realschule plus und dem Heinrich-Böll-Gymnasium, die sich eine Brandmeldeanlage teilen. Die Schule war in der Vergangenheit bereits mehrfach Schauplatz von Polizeieinsätzen.

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Brennpunkt Karolina-Burger-Realschule plus: Am betreffenden Schulzentrum in Ludwigshafen-Mundenheim war zuletzt wiederholt von Unbekannten der Feueralarm ausgelöst worden - der Stadtverwaltung zufolge gab es 2026 bisher 16 Einsätze. «13 waren Fehlalarme der Brandmeldeanlage», teilte eine Sprecherin mit. Die Burger-Realschule plus und das Heinrich-Böll-Gymnasium haben eine gemeinsame Brandmeldeanlage.

Grundsätzlich seien Feuerwehreinsätze kostenfrei, sagte die Sprecherin der dpa. «Wenn jemand einen Fehlalarm einer Brandmeldeanlage auslöst und der Täter oder die Täterin ermittelt wird, werden ihm oder ihr pauschal 1.389,56 Euro von der Feuerwehr Ludwigshafen in Rechnung gestellt.» Dies sei in Gesetz und Satzungen geregelt. Darüber hatte zuvor auch der SWR berichtet.

Kommt es zu «Schutzgeldzahlungen»?

Der Polizei in Ludwigshafen zufolge läuft aktuell ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung. Ein 14-Jähriger soll Ende August auf dem Schulgelände einen Gleichaltrigen geschlagen und bedroht haben. Beide wurden nach der Anzeigenaufnahme an ihre Erziehungsberechtigten überstellt.

Was Berichte über angebliche «Schutzgeldzahlungen» von Schülern angeht: Hier teilte die Polizei mit, eine Auswertung nach Schulformen oder einzelnen Schulen oder nach einzelnen Begehungsweisen wie «Geld abgeben müssen» sei in der Kriminalstatistik nicht möglich.

Die Lehranstalt in der zweitgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz war wiederholt in die Schlagzeilen geraten. Mal wurde Reizgas versprüht, mal kam es zu einem Großeinsatz der Polizei. Im Mai 2025 attackierte eine Schülerin mit einem Messer eine Lehrerin, ein Gericht verfügte ihre Einweisung in eine Psychiatrie.

Open Questions

  • Wer löst die Fehlalarme aus?
  • Wie hoch ist die tatsächliche Häufigkeit von Gewaltvorfällen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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