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Der Artikel berichtet über ungewöhnlich hohe Temperaturen im Herbst in Deutschland und vergleicht sie mit üblichen Bedingungen in Spanien und stürmischem Wetter in Griechenland. Der DWD führt die Wärme auf den besonders heißen und trockenen Sommer 2026 zurück, der laut ersten Einschätzungen der zweitwärmste in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen war.
Sommerliches Wetter im Herbst: In Deutschland wird es am Wochenende noch einmal richtig warm. Am Samstag sind laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) meist Temperaturen von bis zu 26 Grad angesagt, Sonntag teils sogar bis zu 31 Grad. In Freibädern oder an Seen dürfte es wieder voll werden. Auch anderorts in Europa wird es wieder heiß.
In Deutschland bleibt es am Morgen zunächst frisch, wie DWD-Meteorologin Sonja Hansen sagte. Im Laufe des Tages sollen die Temperaturen dann aber auf sommerliche Werte ansteigen: 22 bis 26 Grad sind angesagt, im Gebiet des Oberrheins wird laut Hansen sogar die 30-Grad-Marke geknackt. Im Norden bleibt es durchwachsen und die Temperaturen steigen nur auf 17 bis 21 Grad.
Die 30-Grad-Marke dürfte geknackt werden
Am Sonntag weitet sich der Einfluss von Hoch «Arno» auf das gesamte Bundesgebiet aus. Die Temperaturen steigen auf 22 bis 27 Grad, wobei es im Norden wie gewohnt etwas kühler bleibt. Im Südwesten könnten die Werte dagegen sogar auf 28 bis 31 Grad klettern.
Dass es Ende September noch so warm ist, komme nicht jedes Jahr vor, sagte Meteorologin Hansen. Solche Temperaturen seien aber auch «kein Rekord». In manchen Jahren gab es laut DWD schon über 35 Grad zu dieser Jahreszeit.
Höhere Temperaturen im Herbst in Spanien üblich
Was in Deutschland für Schlagzeilen sorgt, ist in Spanien um diese Jahreszeit fast schon normal. Im beliebten Urlaubsland bleibt es auch am Wochenende fast überall sehr warm. Wie in den vergangenen Wochen werden auch am Samstag und Sonntag Höchstwerte zwischen 25 und deutlich über 30 Grad erwartet. In Madrid sind laut Wetterdienst Aemet zum Beispiel bis zu 33 Grad drin, in Andalusien kratzt die Quecksilbersäule am Samstag sogar an der 40-Grad-Marke. Für Mallorca sind unterdessen 31 Grad angekündigt.
In der kommenden Woche wird es vor allem im Landesinneren etwas kühler. In den beliebten Urlaubsregionen im Süden und Osten sowie auf den Balearen bleibt es dagegen spätsommerlich warm.
Stürmisch in Griechenland
Von wegen Sommer: In Griechenland hält aktuell der Herbst Einzug, am Wochenende wird es vielerorts stürmisch, auch ordentlich gewittern soll es in weiten Teilen des Landes und die Temperaturen fallen örtlich auf unter 20 Grad.
Auf beliebten Urlaubsinseln wie etwa den Kykladeninseln Mykonos, Santorini und Paros wird es Meteorologen zufolge teils heftig winden; für die Halbinsel Peloponnes ist starker Regen angesagt. Das Wetter ist typisch für Ende September. Wer im Oktober noch nach Griechenland reist, dürfte wieder wunderbar sonnige, warme Tage erleben.
Warum das Thermometer aktuell wieder steigt
Die aktuell hohen Temperaturen stehen dem DWD zufolge im Zusammenhang mit dem besonders heißen und trockenen Sommer. «Die Luftmassen sind sehr trocken, daher heizt sich die Luft tagsüber sehr auf», erläuterte Hansen. «Auch trockene Böden heizen sich schneller auf.»
Der Sommer 2026 war nach einer ersten Einschätzung des DWD der zweitwärmste, der in Deutschland jemals offiziell gemessen wurde. Den Temperaturrekord stellte Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt auf: Am 27. Juni wurden dort 41,8 Grad gemessen. Auch einen Nacht-Rekord gab es diesen Sommer: Im sächsischen Kubschütz sank die Temperatur in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni nicht unter 29,4 Grad.
Bis Ende des Sommers sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 16.000 Menschen infolge von Hitze gestorben.
Preparations are being made in Hawaii and Mexico for hurricanes Nolo and Polo. Nolo is stationary south of Hawaii with winds of 100 mph (165 km/h), while Polo is heading toward the Baja California Peninsula at 155 mph (250 km/h). The US government has approved federal aid for Hawaii, and Mexico has mobilized over 1,200 soldiers and 170 emergency shelters. The unusual hurricane season is influenced by the climate phenomenon El Niño.
At the weekend the weather in Hamburg and Schleswig-Holstein will be friendlier and milder with highs between 17 and 22 degrees. On Friday it will remain clear to cloudy and dry. On Saturday night there will be a few clouds and it may rain slightly. Saturday will start off cloudy with a possible light rain, but will clear up and stay dry as the day progresses. Sunday night will be free of precipitation with possible fog. After the fog clears up, it will be friendly and dry again at the end of the week.
In Baden-Württemberg, mild late summer weather is expected on Saturday with temperatures of up to 26 degrees in the Rhine Valley and predominantly blue skies. Sunday will initially remain friendly with temperatures between 23 and 28 degrees, before rain and stronger winds arrive later. At the start of the week it will be changeable with sun in the southwest and cool night temperatures between 4 and 9 degrees.
Storm front moves across southern Germany. In Freiburg there are at least three people injured by falling trees and barriers. In Ostallgäu, a regional train derailed after colliding with a tree.
In Schleswig-Holstein and Hamburg, the weather will be changeable on Wednesday with variable to very cloudy skies, showers and isolated thunderstorms that can be strong locally. The maximum values are around 19 degrees. On Thursday night the temperatures will drop to up to 8 degrees inland. On Thursday it will initially be cloudy with showers, then drier. On Friday, rain will come from the North Sea, with temperatures up to 21 degrees in Hamburg. It will also remain changeable on Saturday with sun, clouds and a few showers.
A hot late summer day is expected in Baden-Württemberg on Tuesday with temperatures between 27 and 33 degrees. On Wednesday night, a cold front will move in with heavy rain, strong thunderstorms, gusts of up to 90 km/h, hail and local heavy rain. On Wednesday it will remain wet and cooler, especially along and south of the Swabian Alb, with highs between 15 and 22 degrees.