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Der Hitzesommer hat im badischen Rheintal zu extremen Trockenheit geführt, die insbesondere hitzeempfindliche Kulturen wie Mais und Soja stark belastet.
Lahr-Kippenheimweiler, St. Märgen. Ein historischer Hitzesommer neigt sich im badischen Rheintal dem Ende zu, die Auswirkungen auf die Landwirtschaft beschreibt Klaus Dorner, der Kreisvorsitzende des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV) für die Region Lahr/Schwarzwald, mit drastischen Zahlen.
Bei bis zu einem Drittel der Höfe in der südbadischen Rheinebene rechnet er, selbst Landwirt, mit Totalausfällen bei der Ernte von Mais und Soja. Bei einem weiteren Drittel geht er von massiven Ertragseinbußen aus. „Selbst beim Mais haben wir Schäden wie noch nie“, sagt Dorner, obwohl Mais zu den wärmeliebenden Pflanzen gehöre.
Dorner selbst baut Mais auf gut 95 Hektar an. Seine restlichen 100 Hektar entfallen etwa auf Weizen, Soja, Winterraps und den Weinbau. Hinzu kommen 2500 Hennen und 400 Schweine in konventioneller Haltung. Damit zählt Dorners Hof zu den 20 größten Agrarbetrieben im Umland.
Eine ICCT-Studie zeigt, dass Plug-in-Hybride im Alltag deutlich mehr CO₂ ausstoßen als angegeben. Die realen Emissionen 2023 zugelassener Autos lagen im Schnitt beim 4,6-Fachen der Herstellerangaben, da die Batterien seltener als angenommen genutzt werden.
Auf einem Schrottplatz in Leer ist ein Großbrand ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung und extremer Geruchsbelästigung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Löscharbeiten dauern an.

In Deutschland sammeln sich derzeit Tausende Kraniche an ihren Rastplätzen vor dem Herbstzug. Aufgrund milderer Winter überwintern immer mehr Tiere in Deutschland, während die Zugstrecken sich von durchschnittlich 1.700 auf nur noch 500 Kilometer verkürzt haben. Experten warnen jedoch, dass fehlende Frühjahrsniederschläge den Brut Erfolg gefährden, da Jungvögel ohne schützende Wasserflächen Fressfeinden ausgesetzt sind.
Im Südwesten Deutschlands wurden bis Ende August über 2.000 Nester der Asiatischen Hornisse gemeldet – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Die Art breitet sich unaufhaltsam aus, schadet Bienenvölkern und der Biodiversität. Das Land fördert die Nestentfernung mit 200 Euro pro Nest.
Die Asiatische Hornisse breitet sich im Südwesten Deutschlands rasant aus, mit über 2.000 gemeldeten Gründernestern seit Frühjahr 2026 – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Experten warnen vor der Hochsaison für große Sekundärnester ab Herbst, die bis zu einem Meter Durchmesser erreichen und 2.000 Hornissen beherbergen können. Trotz Landesförderung für Nestentfernung kritisieren Imker und Naturschützer unzureichende Unterstützung, da die Bekämpfung oft kostenintensiv und gefährlich ist. Die Art bedroht Bienenvölker und Obsternte, wobei bereits 75 Prozent der gemeldeten Nester entfernt wurden – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Der UNEP-Bericht ‚Das Überschießen begrenzen‘ warnt, dass selbst bei radikaler Emissionsminderung eine Erwärmung von 1,8 Grad langfristig unvermeidbar sei und zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels jährlich elf Gigatonnen CO₂ aus der Atmosphäre entfernt werden müssten – eine derzeit nicht machbare Aufgabe.