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Yahya Sinwar war der Führer der Hamas und verantwortlich für das Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel, bei dem über 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 entführt wurden. Sein Tod am 16. Oktober 2024 durch israelische Streitkräfte im Gazastreifen wurde als bedeutender Erfolg gefeiert. Jetzt wurde ein Brief seines Sohnes Ibrahim bekannt, der vor Sinwars Tod geschrieben wurde und zeigt, wie der Terrorführer seinen Sohn bereits im Kindesalter mit Hass auf Juden und militärischer Spielzeugnachbildung indoktrinierte.
An diesem Freitag jährt sich der Tod eines der berüchtigtsten Terroristen aller Zeiten zum zweiten Mal. Am 16.10.2024 gelang es israelischen Soldaten im Gazastreifen, Yahya Sinwar zu töten, den Anführer der Terrororganisation Hamas. Seine Eliminierung gilt als großer militärischer und symbolischer Erfolg der israelischen Streitkräfte (IDF). Denn Sinwar war der Haupt-Verantwortliche für das Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023, dem größten Massenmord an Juden seit dem Holocaust. Jetzt soll ein offenbar authentischer Brief von Sinwars damals zehnjährigem Sohn Ibrahim verstörende Einblicke in die Erziehungsmethoden des Terror-Chefs ermöglichen. Ibrahim schickte den Brief noch vor dessen Tod an seinen Vater. Der Inhalt zeigt, dass Ibrahim Sinwar von Kindesbeinen an der Hass auf Juden beigebracht wurde. Der Brief liegt WELT exklusiv vor. Darin heißt es wörtlich:
„Ich, Ibrahim
Wann kommst du zurück und schläfst wieder mit mir im Arm?“
Dem Brief sind Zeichnungen von Ibrahim beigefügt. Darauf sind unter anderem ein Panzer mit hebräischen Schriftzeichen, bewaffnete Kämpfer, Raketen und eine offenbar militärische Grenzanlage zu sehen. In dem Brief heißt es weiter:
In meiner Freizeit bastle ich Pistolen, Panzer und Kalaschnikows aus Papier und Pappe.
Oh Herr, möge der Krieg enden und ich dich wohlbehalten wiedersehen.
Möge Allah dich beschützen, Vater. Ich möchte, dass du für mich betest.
Friede sei mit dir sowie Allahs Barmherzigkeit und sein Segen.“
Der Brief wurde nach Recherchen von WELT von israelischen Soldaten in einem Gebäude in Rafah gefunden, jenem Ort im südlichen Gazastreifen, in dem Yahya Sinwar getötet wurde. Auf Anfrage von WELT erklärt eine Sprecherin der israelischen Streitkräfte: „Auch zwei Jahre nach der Tötung von Yahya Sinwar prägt die mörderische Ideologie, die er propagierte, weiterhin den Gazastreifen. Der Brief und die Zeichnungen verdeutlichen, wie sich Sinwars mörderische Ideologie in der Erziehung seiner Kinder widerspiegelt. Sie zeigen, welchen Einfluss die von der Hamas propagierten Werte des Hasses und der Gewalt auf die junge Generation im Gazastreifen haben.“
Wie WELT bei Recherchen im Gazastreifen erfuhr, rekrutiert die Hamas, die durch Israels Kampf gegen den Terror geschwächt ist, inzwischen auch Minderjährige. Islamistische Gewaltideologie und Judenhass sind im Gazastreifen sogar schon in der Gedankenwelt von Kindern ausgeprägt. Das belegen auch Augenzeugenberichte vom 7. Oktober 2023. Alon Gat, der gemeinsam mit seiner Frau und seiner dreijährigen Tochter von Hamas-Terroristen entführt wurde, erinnert sich an die Begegnung mit einem Kind, das vom Gazastreifen aus in den Kibbuz Be´eri gelaufen war, um zu plündern: „Der Junge war etwa zwölf Jahre alt. Ich bin mir sicher, dass er zuvor die Leichen gesehen hatte. Er sah mich und meine Tochter an, und ich sah ihn an. Und ich konnte in seinen Augen keinerlei Mitgefühl erkennen. Die Menschen waren ihm völlig egal.“
Jan Philipp Burgard ist Axel Springer Global Reporter für den Nahen Osten.
AI outlook — possibilities, not facts
Israel wird seine militärischen Operationen im Gazastreifen intensivieren, um die Hamas-Strukturen weiter zu zerschlagen und die Rekrutierung von Kindersoldaten zu verhindern.
Likely · Within months
Internationale Organisationen werden vermehrt Programme zur Entradikalisierung und psychologischen Unterstützung für Kinder im Gazastreifen fordern und gegebenenfalls finanzieren.
Possible · Within months

At least 20 Bangladeshi nationals were lured to Russia on false promises of work and sent to the front lines in the Ukraine war as live “bait,” where they were killed. Britain is providing €20 million for repairs to the Chernobyl nuclear power plant after a Russian drone strike damaged its protective casing. At the same time, London is calling for sanctions against Russia's shadow fleet to be tightened, while Ukraine is warning of further Russian attacks on energy infrastructure and hundreds of thousands of households are without power.

Several container ships were attacked in the Strait of Hormuz, including the "GFS Pride", which sank, and the "Cape Dao", which is also said to have sunk. The Singapore Port Authority confirmed hits by unknown projectiles and condemned the attacks as violating international law. Iranian sources speak of sea mines, while the US Navy is escorting civilian ships. There were no injuries at the “GFS Pride”, one person died at the “Cape Dao”.
At a campaign rally in Arizona, President Donald Trump demanded that whistleblowers who leak details of U.S. military operations against Iran to the press should be shot. He referred to alleged leaks about the timing of attacks on Iranian nuclear facilities in June 2025 and justified the military operation by preventing an Iranian nuclear weapon. Trump also expressed remorse for his comments and hinted at further attacks after the election.

Ukrainian President Volodymyr Zelensky expressed concern about the possible loss of the United States as a strong partner in the war against Russia in an interview with Piers Morgan. At the same time, he criticized Elon Musk's US company SpaceX for an alleged restriction on Starlink use in Ukraine, which weakens drone defense and air defense. Musk denied responsibility, saying that the Starshield systems were under US government control and that Starlink could only be used for civilian or defensive purposes.
According to state media, the Russian domestic secret service FSB has arrested a journalist from the Japanese newspaper Hokkaido Shimbun on Sakhalin because he is said to have collected information about the participation of Kuril Island residents in the war against Ukraine. The man was arrested shortly before his planned departure, taken to Moscow and sentenced to almost two months in pre-trial detention. The arrest comes amid strained Russian-Japanese relations due to the Kuril Islands dispute and Japan's support of Western sanctions against Russia.
Danish Justice Minister Nicolai Wammen has extended temporary controls at the German-Danish border by six months until May 11, 2027 due to an ongoing serious security situation. This emerges from a statement from the Danish Ministry of Justice. The measure comes despite existing Schengen rules, which fundamentally exclude internal border controls.