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Die Bundesregierung hat einen Tankrabatt eingeführt, um die hohen Spritpreise aufgrund des Krieges in Nahost zu dämpfen. Der Rabatt beträgt 17 Cent je Liter Diesel und Benzin und gilt bis Ende Dezember. Er wird von Bund und Ländern zur Hälfte finanziert.
Berlin. Der seit 1. Oktober geltende neue Tankrabatt der Bundesregierung kommt dem Ifo-Institut zufolge bislang nur teilweise an den Zapfsäulen an. Beim Diesel haben die Tankstellen in den ersten fünf Tagen von den 17 Cent Steuersenkung je Liter durchschnittlich 15 Cent weitergegeben, wie die Münchner Forscher am Mittwoch mitteilten.
Beim Superbenzin E5 waren es demnach durchschnittlich gut 16 Cent und bei Super E10 15 Cent. „Am ersten Oktober wurde der Rabatt vollständig weitergegeben, während die Weitergabe am Wochenende unvollständig blieb“, sagte der stellvertretende Leiter des Ifo-Zentrums für Finanzwissenschaft, Florian Neumeier.
Angesichts der aktuellen Verknappung des Angebots trage diese Maßnahme nicht dazu bei, weniger Diesel und Benzin zu verbrauchen, kritisieren die Forscher. „Der Tankrabatt ist außerdem wenig zielgenau“, sagte Ifo-Experte Christian Gréus. „Haushalte mit geringem Einkommen, kleinen Autos und geringer Kilometerleistung profitieren kaum von diesem Entlastungspaket.“
Neumeier betonte, stattdessen solle der Verbrauch eingeschränkt werden. Ein höherer Preis biete dafür einen Anreiz. Zudem verzerre der Rabatt Kaufentscheidungen: Wer einen Benziner kaufe, mache sich von der Golfregion abhängig. Das solle der Preis auch zeigen.
Die hohen Spritpreise und die staatliche Förderung lassen Autokäufer in Deutschland verstärkt zu Elektrofahrzeugen greifen. Allein im September wurden 88.599 Elektroautos neu zugelassen, das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr, wie das Kraftfahrt-Bundesamt ermittelte. Der Marktanteil der Fahrzeuge stieg auf 34,5 Prozent und lag damit nur noch knapp unter dem Marktanteil der Hybridautos. Dieselfahrzeuge und Benziner rutschten dagegen kräftig ab.
Die staatlich subventionierte Entlastung gilt noch bis Ende Dezember. Sie soll die zuletzt stark angezogenen Spritpreise im Zuge des Krieges in Nahost um knapp 17 Cent je Liter Diesel und Benzin drücken. Der umstrittene Tankrabatt wird rund 2,5 Milliarden Euro kosten, die von Bund und Ländern je zur Hälfte getragen werden. 14 Cent je Liter gehen auf die Senkung der Energiesteuer zurück, wodurch noch einmal drei Cent bei der Mehrwertsteuer entfallen. Schon im Mai und Juni hatte es einen Tankrabatt gegeben.
Rekordhohe Spritpreise haben die Inflation im September auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 3,3 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,9 Prozent im August. Der Tankrabatt dürfte die Inflation etwas dämpfen, erwarten Ökonomen.
AI outlook — possibilities, not facts
Der Marktanteil von Elektroautos wird weiter steigen, wenn hohe Spritpreise anhalten.
Likely · Within months

The new fuel discount in Germany is triggering a strong rush of demand, which is hitting supply chains that are massively restricted due to low water on the Rhine. Individual gas stations in the west and southwest are temporarily empty.

The Ifo Institute criticizes the fact that the new fuel discount in Germany has not yet been fully passed on to consumers by gas stations. The federal government foregoes tax revenue through the measure.
According to the Ifo Institute, the fuel discount that has been in effect since October 1st is largely passed on to drivers. For diesel, an average of 15 cents of the 17 cent tax reduction per liter was passed on, for premium petrol E5 a good 16 cents and for super E10 15 cents. At the beginning the transfer was complete, but at the weekend it was incomplete.
A small solar park near Anrode in Thuringia with 800 kilowatts of peak power could supply around 250 households, but is too small to influence the power grid. However, in Germany there are almost 250,000 similar Sungrow systems with a total of 7.8 gigawatts of output - enough to throw the grid out of sync.

Economics Minister Katherina Reiche is under pressure because of the EEG amendment and the grid connection package. Both the Schleswig-Holstein Prime Minister Daniel Günther and the SPD politician Nina Scheer criticize the planned redispatch regulations.

The combination of increased demand due to the new fuel discount and logistical problems due to low water on the Rhine is leading to temporary supply bottlenecks at gas stations in several German cities.