Insolvenzen in Sachsen-Anhalt im ersten Halbjahr 2026 leicht rückläufig
Rückgang bei Verbraucherinsolvenzen, aber Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen in Sachsen-Anhalt.
Quick Look
- Im ersten Halbjahr 2026 gab es in Sachsen-Anhalt 1.784 Insolvenzanträge, 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr.
- Während Verbraucherinsolvenzen sanken, stiegen Unternehmensinsolvenzen um 4,8 Prozent auf 238 Fälle.
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Why It Matters
Statistiken zu Insolvenzen in Sachsen-Anhalt für das erste Halbjahr 2026.
Im ersten Halbjahr 2026 gingen bei den Amtsgerichten in Sachsen-Anhalt 1.784 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ein. Das teilt das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mit.
Das sind 2,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025. Den Löwenanteil mit 1.283 Anträgen – 71,9 Prozent der Gesamtzahl – machten Verbraucherinsolvenzen aus, die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 zurückgingen.
Anders bei den Unternehmen: Wie HalleSpektrum unter Berufung auf das Statistische Landesamt berichtet, wurden 238 Unternehmensinsolvenzanträge registriert – neun mehr als im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 4,8 Prozent. Die voraussichtlichen Forderungen aus sämtlichen beantragten Verfahren beliefen sich laut HalleSpektrum auf insgesamt 1,525 Milliarden Euro. Bundesweit stieg die Zahl der Insolvenzen laut HalleSpektrum um 3,1 Prozent.
Open Questions
- Welche Branchen sind besonders von den Unternehmensinsolvenzen betroffen?




