Im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Iran ist ein weiterer Mann hingerichtet worden. Laut Menschenrechtsorganisationen droht rund 100 weiteren Demonstranten ebenfalls die Exekution.
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Im Iran kam es im Zuge von Massenprotesten zu zahlreichen Festnahmen und Todesurteilen durch die Justiz.
Die iranische Justiz hat im Zusammenhang mit den Massenprotesten einen weiteren Mann hingerichtet.
Wie die justiznahe Nachrichtenagentur Misan mitteilte, wurde das Todesurteil gegen Siavasch Jamschidi an diesem Samstagmorgen vollstreckt.
Jamschidi soll laut Staatsanwaltschaft bei den Protesten zu Jahresbeginn auf Polizisten geschossen haben – angeblich geht das aus der Auswertung seiner Mobilfunkdaten hervor.
Zum Tode verurteilt wurde er unter anderem wegen »Verschwörung gegen die Sicherheit des Landes«.
100 weiteren Männern droht die Hinrichtung
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind im Zusammenhang mit den Protesten bislang mindestens 32 Männer hingerichtet worden.
Der Direktor von Iran Human Rights, Mahmood Amiry-Moghaddam, schrieb auf X, mindestens 100 weiteren Demonstranten drohe die Exekution.
Kritikerinnen und Kritiker werfen den iranischen Behörden vor, Hinrichtungen gezielt zur Abschreckung und politischen Einschüchterung zu nutzen.
Die Justiz stützt sich dabei häufig auf dehnbare Straftatbestände wie Spionage, Gefährdung der nationalen Sicherheit oder Gotteslästerung.
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