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Der Iran-Krieg dauert seit sechs Monaten an und hat die globale Energieversorgung gestört, insbesondere durch Beeinträchtigung der Straße von Hormus, einer wichtigen Öl- und Gastransportroute.
Am Ende von Monat sechs des Kriegs mit Iran ist die gute Nachricht in den USA: Die amerikanische Wirtschaft hält sich bislang erstaunlich stabil. Die meisten Ökonominnen und Ökonomen rechnen nicht mit einer Rezession, die Arbeitslosigkeit bleibt niedrig.
Dennoch hat der Krieg seinen Preis, besonders kleine Unternehmen spüren die Folgen. Aj Navarro betreibt zwei Foodtrucks in Sacramento. Er erzählt einem lokalen Fernsehsender: "Beide Trucks brauchen Generatoren, damit alles kalt bleibt. Und sparsam sind sie auch nicht gerade. Einen Teil der Mehrkosten muss ich an die Kunden weitergeben."
Dieselpreise auf Rekordniveau
Der wichtigste Grund sind die hohen Energiepreise. "Die hohen Preise sind eine Folge des Iran-Kriegs und der Störungen in der Straße von Hormus", erklärt Bob McNally, der Energieberater war des früheren Präsidenten George W. Bush.
Durch die Kämpfe und die Blockade an der Straße von Hormus ist dieser wichtige Lieferweg zumindest stark beeinträchtigt. Die Folgen reichen bis in die USA. Und es geht längst nicht mehr nur um das Benzin an der Tankstelle. Aleema Croft, Rohstoffstrategin von RBC Capital Markets, warnt: "Besonders Sorgen macht der Dieselmarkt. Die Dieselpreise liegen auf Rekordniveau."
Höhere Kosten für Transporte und Lebensmittel
Steigende Dieselpreise verteuern den Güterverkehr. Dadurch steigen die Kosten für Transporte, Waren, Lebensmittel und Reisen. Verbraucherinnen und Verbraucher bekommen die Folgen des Krieges jeden Tag zu spüren.
Und auch für den Staat werde der Konflikt immer teurer, sagt Gabe Murphy von der Organisation Taxpayers for Common Sense, einer überparteilichen Haushalts- und Steuerzahlerorganisation, dem ARD-Studio Washington: "Nach den umfassendsten Schätzungen liegen die direkten Kosten für die Steuerzahler bereits bei mehr als 100 Milliarden Dollar. Das waren die Zahlen bis Ende Juni. Seitdem ist die Rechnung weiter gestiegen. Hinzu kommen die Kosten für die Verbraucher."
Belastung für die Steuerzahler
Einer Analyse zufolge kostet der Krieg amerikanische Familien inzwischen rund 1.000 Dollar pro Haushalt. Die Amerikanerinnen und Amerikaner zahlen den Krieg damit an zwei Fronten: über höhere Lebenshaltungskosten und über den Staatshaushalt.
Dazu kommt: Ein großer Teil der Ausgaben wird kreditfinanziert. Dadurch steigen die Zinslasten des Staates in den kommenden Jahren - bezahlt werden sie am Ende durch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Profiteure sind dagegen Rüstungsunternehmen und Teile der Energiebranche.
Sorgen vor der hohen Inflation
Auch deshalb erwarten die meisten Ökonominnen und Ökonomen derzeit keine schwere Wirtschaftskrise. Die größere Sorge ist, dass die Inflation länger hoch bleibt - und die US-Notenbank Federal Reserve deshalb die Zinsen auch weiter hoch hält.
Was das konkret bedeutet, zeigt sich oft an ganz persönlichen Entscheidungen. Wie bei Sean Bennett, der gerade sein ziemlich altes Auto tankt: "Bisher hatte ich ein Auto ohne Kredit. Aber ein neues anzuschaffen und dafür Raten, Versicherung und laufende Kosten zu zahlen, wird schwierig." Er weiß deshalb nicht, ob er sich noch mal ein anderes Auto anschafft. Das hängt auch vom Krieg der USA gegen Iran ab.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Federal Reserve wird die Zinsen hoch halten, um die Inflation zu kontrollieren.
Likely · Within months

Die Aktie des US-Chipherstellers Marvell verlor im frühen Handel in New York mehr als sieben Prozent an Wert, obwohl CEO Matt Murphy zuvor Rekordzahlen präsentiert hatte. Der Kurs hatte sich innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht.

Eine Postbank-Umfrage aus dem Frühjahr 2026 zeigt, dass 75 Prozent der Deutschen bei Finanzfragen lieber einem Menschen als einer KI vertrauen. 70 Prozent können sich derzeit nicht vorstellen, KI für Überweisungen, Geldanlagen oder Finanzberatung einzusetzen. Insgesamt wurden 3050 Menschen in Deutschland befragt.

Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD fordern stärkere EU-Schutzmaßnahmen gegen unfaire chinesische Konkurrenz, insbesondere durch schnellere Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen. Gleichzeitig wollen sie der Autoindustrie mehr Spielraum geben, indem sie die Zulassung von Plug-in-Hybriden, Range-Extender-Fahrzeugen und hocheffizienten Verbrennern nach 2035 sowie eine Aussetzung der geplanten Verschärfung des Utility Factors ab 2027 verlangen.
Deutschland verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 ein Exportwachstum von 3,9 Prozent (31 Milliarden Euro zusätzlich), das das BIP-Wachstum auf über ein Prozent jährlich antreibt, trotz Rückgängen beim Handel mit USA und China. Der Boom wird durch stärkere Exporte nach Mittel- und Osteuropa, Frankreich und den Niederlanden sowie durch Wachstum in Elektronik, Optik und Datentechnik getragen, während Automobil- und Maschinenbau rückläufig sind. Experten sehen strukturelle Verschiebungen in Märkten und Produkten sowie neue Hebel wie EU-Binnenmarktvertiefung, Handelsabkommen und Osteuropa-Integration als treibende Kräfte.

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