
Außenminister Abbas Araghchi fordert die Vereinten Nationen auf, die einseitigen Zwangsmaßnahmen der USA zurückzuweisen.
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Die USA planen, Iran durch neue Sanktionen wirtschaftlich zu isolieren und Handelspartner unter Druck zu setzen. Teheran räumte ein, dass bestehende Sanktionen bereits wirtschaftliche Probleme verursachen.
Iran hat die angedrohten jüngsten US-Sanktionen in einem Brief an die Vereinten Nationen als einen Akt staatlichen und wirtschaftlichen Terrorismus verurteilt. Außenminister Abbas Araghchi schrieb in dem auf der Plattform Telegram und in Staatsmedien veröffentlichten Brief, die USA versuchten, die »rechtmäßigen Wirtschaftsbeziehungen Irans mit anderen Staaten zu beenden«, nachdem sie ihre Ziele durch Krieg nicht hätten erreichen können.
Der Brief richtet sich an Uno-Generalsekretär António Guterres, den Uno-Sicherheitsrat und die Uno-Mitgliedstaaten.
Die USA haben angekündigt, Iran durch neue Sanktionen, die auch gegen Teherans Handelspartner gerichtet sind, wirtschaftlich isolieren zu wollen. US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Montag (Ortszeit) gesagt, wer Handel mit Iran betreibe, werde die volle Wucht der US-Macht spüren. Ziel sei es, Iran von allen Einnahmequellen abzuschneiden.
Auf die Frage, ob dies auch auf China zutreffe, das als Hauptabnehmer iranischen Öls gilt, sagte Bessent nur, niemand solle Washingtons Entschlossenheit auf die Probe stellen.
Araghchi schrieb, die US-Sanktionen schadeten bewusst der Zivilbevölkerung, weil der Zugang zu Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen Gütern eingeschränkt werden solle. Iran fordere den Uno-Sicherheitsrat und die Uno-Mitgliedstaaten auf, die »einseitigen Zwangsmaßnahmen und Sekundärsanktionen« durch die USA zu verurteilen und zurückzuweisen.
Darüber hinaus sollten die Mitgliedstaaten die US-Sanktionen nicht anerkennen und umsetzen. Die USA müssten damit aufhören, souveräne Staaten zu zwingen, ihre rechtmäßigen Handelsbeziehungen mit Iran zu ändern. Teheran hatte zuletzt eingeräumt, dass die bestehenden Sanktionen dem Land wirtschaftliche Probleme bereiten.
China hatte die angedrohten Sanktionen bereits kritisiert. Ein Wirtschaftskrieg führe nicht zu einer Lösung, sondern verschärfe Konflikte und störe die globale Finanzordnung, hieß es.
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Bundeskanzler Friedrich Merz besucht erstmals im laufenden Wahlkampf Sachsen-Anhalt für einen Termin in Quedlinburg. Zuvor macht er Station in Mecklenburg-Vorpommern. Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Sven Schulze distanziert sich derweil von der Bundespartei.

AfD-Chefin Alice Weidel traf sich in Wien mit Vertretern der FPÖ, um über Regierungsbeteiligungen zu sprechen. Während die AfD in Deutschland vor einer möglichen Regierungsverantwortung steht, ist die FPÖ in Österreich bereits langjährig in Regierungen vertreten.
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