
Die AfD-Chefin sucht den Austausch mit der österreichischen FPÖ, um Erfahrungen für eine mögliche Regierungsbeteiligung zu sammeln.
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Die FPÖ ist in Österreich in fünf Bundesländern an der Regierung beteiligt und koalierte bereits auf Bundesebene mit der ÖVP. In Deutschland wird eine Regierungsbeteiligung der AfD kontrovers diskutiert.
Kürzlich war Alice Weidel in Wien. Die AfD-Chefin traf in der österreichischen Hauptstadt Gleichgesinnte, die aber in einem entscheidenden Punkt erfahrener waren als sie: im Regieren.
Weidel tauschte sich in Wien mit Politikern der FPÖ aus. Die rechtspopulistische Partei, die in fünf von neun österreichischen Bundesländern regiert. Die bereits im Bund mit der konservativen ÖVP koalierte. Die der AfD-Chefin also viel erzählen konnten dazu, wie man nicht nur eine Wahl gewinnt, sondern auch tatsächlich an die Macht kommt und bleibt.
Noch nie war das so relevant wie jetzt, wo mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt genau das in greifbare Nähe gerückt ist: eine AfD‑Regierung. Was in Deutschland als Tabubruch gesehen wird, ist in Österreich längst politische Realität. Die Brandmauer gibt es dort nicht mehr – und das seit Jahrzehnten.
Wer wie ich als gebürtige Österreicherin dieser Tage in Deutschland lebt, erlebt fast eine Zeitreise, ein Déjà-vu: Geschichte wiederholt sich. So fragte das US-Magazin „Time“ im Jahr 2000 auf seinem Cover: „Should Europe fear this man?“ Darunter Jörg Haider, der damalige FPÖ-Chef und erste FPÖ-Landeshauptmann in der Geschichte.
Das US-Finanzministerium hat mehreren Journalisten der New York Times, des Wall Street Journal und Bloomberg die Akkreditierung für das G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker in Asheville, North Carolina, verweigert. Die Medienhäuser kritisieren die Entscheidung als Angriff auf die Medienfreiheit und öffentliche Rechenschaftspflicht. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil nimmt am Treffen teil.
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht erstmals im laufenden Wahlkampf Sachsen-Anhalt für einen Termin in Quedlinburg. Zuvor macht er Station in Mecklenburg-Vorpommern. Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Sven Schulze distanziert sich derweil von der Bundespartei.
Unionsfraktionsvize Günter Krings wirft Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas vor, den vereinbarten Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch noch nicht vorgelegt zu haben, wodurch Haftbefehle gesuchte Personen weiterhin Grundsicherung beziehen könnten. Das Arbeitsministerium strebt eine Umsetzung bis Ende 2026 an.

Bundeskanzler Friedrich Merz warnt, dass ein Sieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt internationale Investoren vertreiben und dem Bundesland erheblichen Schaden zufügen würde. Zudem äußerte er sich zum versuchten Anschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle und zur Abstimmung mit Partnern über eine Reaktion.
Édouard Philippe, Kandidat der Mitte-Rechts-Partei Horizons, fordert ein neues Wahlbündnis oder eine neue Partei, um konservative Kräfte vor der französischen Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2027 zu vereinen. Ziel ist ein gemeinsamer Kandidat pro Wahlkreis bei der darauf folgenden Parlamentswahl, um eine Mehrheit in der Nationalversammlung zu bilden und ein Abrutschen Richtung Linkspopulismus oder nationalistischen Populismus zu verhindern. Justizminister Darmanin unterstützt Philippe als einzigen siegfähigen Kandidaten.

Im ARD-Sommerinterview kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz eine angemessene Reaktion auf den Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen Anfang August an, machte Russland als Urheber deutlich und betonte Abstimmung mit EU und NATO. Zudem sprach er über seine niedrigen Umfragewerte von 16 Prozent, verteidigte seine Regierungsarbeit und äußerte sich zu Themen wie Vermögensaufbau durch Arbeit, KI, Energiepreise und Bundeswehrausgaben. Das Interview wurde kritisch hinterfragt wegen seiner kurzen Dauer von nur einer halben Stunde, die eine tiefere Auseinandersetzung mit politischen Herausforderungen verhindere.