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Island stellte nach der Finanzkrise 2008 einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft und begann Verhandlungen, brach diese jedoch nach einem Regierungswechsel wenige Jahre später wieder ab.
Es ist entschieden: Island wird nicht über einen EU-Beitritt verhandeln. Bei einem Referendum am Samstag stimmten 52,8 Prozent dagegen, die Gespräche mit der EU wiederaufzunehmen. Damit, so sagt es auch die isländische Premierministerin Kristrún Frostadóttir, hat sich die Frage einer EU-Mitgliedschaft Islands bis auf Weiteres erledigt.
Dies war nicht der erste Anlauf. Nach der Finanzkrise 2008 stellte Island einen Antrag auf Mitgliedschaft und begann Verhandlungen, brach sie aber nach einem Regierungswechsel wenige Jahre später wieder ab.

Das britische EU-Referendum von 2016 wird als größter politischer Fehler einer europäischen Regierung im vergangenen Jahrzehnt bezeichnet, mit weitreichend negativen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen, die andere Regierungen vor ähnlichen Volksentscheiden warnen sollen.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat die geplante Einführung einer Krankschreibung ab dem ersten Tag infrage gestellt, obwohl die Koalition erst kürzlich einen Reformfahrplan beschlossen hatte. Die Union zeigte sich verärgert über den Widerspruch zur gemeinsamen Linie.
Die Berliner Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat den Auftritt eines Rappers mit Gewaltaufrufen bei einer Wahlkampfveranstaltung in Neukölln scharf kritisiert. Sie fordert Aufklärung und Konsequenzen nach dem Vorfall, bei dem antisemitische und gewaltverherrlichende Texte gesungen wurden.

Island hat die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche abgelehnt, nachdem diese vor 16 Jahren begonnen hatten. Während das Land bereits Teil des EWR ist und seine Fischerei- und Landwirtschaftsinteressen schützen will, spiegelt die Ablehnung den wachsenden Euroskeptizismus in Europa wider, der auch in Ländern wie Bulgarien und Ungarn sichtbar wird. Die Entscheidung unterstreicht die Schwierigkeit einer weiteren europäischen Einigung nach fast 70 Jahren Römische Verträge.

Bei einem Referendum in Island stimmten 52,8 Prozent gegen die Wiederaufnahme der Beitrittsgespräche mit der EU, 47,2 Prozent dafür. Die Wahlbeteiligung lag bei 82,5 Prozent, der höchste Wert seit 2009. Die Regierung respektierte das Ergebnis, während Befürworter Enttäuschung äußerten und auf die weiterhin bestehende Bindung an die EU über den EWR und Schengen hinwiesen.
Sahra Wagenknecht schlägt vor, Regierungen aus überparteilich respektierten Experten zu bilden, um die Blockade der Brandmauer-Koalitionen zu überwinden und die Stärkung der AfD zu verhindern, da Wähler sich von der Wiederwahl von Wahlverlierern betrogen fühlen.