
Nach seiner brutalen Attacke in der Judo-Bundesliga hat sich Akaki Japaridze geäußert. Eine Entschuldigung bleibt er schuldig – stattdessen schiebt er dem Opfer die Mitschuld zu.
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Beim Bundesligakampf zwischen Leipzig und dem TSV Abensberg griff der Judoka Akaki Japaridze seinen Gegner Timo Cavelius nach dem Kampf an und verletzte ihn schwer.
Fünf Tage nach seiner Attacke in der Judo-Bundesliga hat sich Akaki Japaridze geäußert. Bei Instagram schrieb der Georgier, dass jede Form von körperlicher Aggression im Sport »inakzeptabel« sei: »Ich entziehe mich nicht der Verantwortung für das, was geschehen ist.« Eine Entschuldigung gab es aber nicht; stattdessen verwendete er den größeren Teil seines Statements Japaridze darauf, seinem Opfer die Mitschuld für den Angriff zuzuschieben.
Was war passiert? Beim Bundesligakampf zwischen Leipzig und dem TSV Abensberg war der unterlegene Gastkämpfer Japaridze direkt nach Kampfende auf seinen Gegner Timo Cavelius losgegangen. Mit dem ersten Hieb schlug er Cavelius zu Boden, schlug dann weiter auf den deutschen Olympiastarter ein. In den sozialen Netzwerken kursieren Videos von der Szene.
Der 29-jährige Cavelius wurde nach dem Vorfall operiert. Er erlitt einen Kieferbruch und verlor zwei Zähne. Wegen seiner Verletzungen verpasst der Athletenvertreter die Weltmeisterschaften vom 4. bis 11. Oktober in Baku.
Die Leipziger Polizei nahm anschließend Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung auf. Am Samstagabend hatte sie Japaridze nach eigenen Angaben in der Leipziger Sporthalle nicht mehr angetroffen. Offenbar hielt er sich bereits in seinem Hotel auf, kurz darauf soll er in seine Heimat zurückgekehrt sein.
Er wolle »klarstellen, dass dieser Vorfall nicht die Folge von Emotionen war, die durch eine sportliche Niederlage ausgelöst wurden«, schrieb Japaridze. Er habe in seiner Karriere Siege wie Niederlagen stets mit Würde hingenommen. Als Grund für seine Attacke nannte er »eine direkte verbale und gestische Beleidigung durch den Gegner«, die im Sport ebenfalls völlig inakzeptabel sei, »vor allem aber ist es für mich als Georgier und als Mann inakzeptabel.«
Genesungswünsche an den verletzten Cavelius finden sich in der Nachricht nicht. Japaridze droht nun Berichten zufolge eine lebenslange Sperre im Judosport.
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Lebenslange Sperre im Judosport für Japaridze
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After the brutal beating attack in the Judo Bundesliga, the perpetrator Akaki Japaridze has spoken out. He takes responsibility, but sees the injured Timo Cavelius as to blame and doesn't think an apology is appropriate.
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