Jürgen Klopp fordert positiven Patriotismus nach AfD-Wahlerfolg
Bundestrainer warnt davor, Nationalstolz den falschen Leuten zu überlassen
Quick Look
- Bundestrainer Jürgen Klopp fordert einen positiven Patriotismus, um Nationalstolz nicht politischen Extremen zu überlassen.
- Er reagiert damit auf den Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt, die eine patriotische Kulturpolitik und das Ende eines angeblichen Schuldkomplexes fordert.
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Why It Matters
Jürgen Klopp äußerte sich kritisch zum Umgang mit Nationalstolz im Kontext politischer Entwicklungen. Die AfD Sachsen-Anhalt fordert in ihrem Programm eine Abkehr von der Aufarbeitung der deutschen Geschichte.
Einen »positiven Patriotismus« forderte jüngst der neue Bundestrainer Jürgen Klopp, weil er nämlich den »Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen« möchte – und verwies damit auf den Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt.
In der Tat beschwört der Landesverband der Partei in seinem Regierungsprogramm nichts Geringeres als eine »patriotische Wende«, die sich Jürgen Klopp auf Fußballplätzen und -tribünen gewiss nicht wünschen würde. Die »Verewigung eines Schuldkomplexes« habe in Deutschland dazu geführt, »dass Nationalstolz grundsätzlich als anrüchig« gelte. Der deutsche »Nationalmasochismus« beruhe auf kulturellen Voraussetzungen, also werde die AfD Sachsen-Anhalt, so verspricht das Papier, diese »Identitätsstörung« durch »eine neue, patriotische Kulturpolitik heilen«. Förderung soll von nun an vorwiegend solche Kunst verdienen, »die einen Beitrag zu deutscher Identitätsfindung leistet«.
Open Questions
- Wie reagieren andere Akteure auf Klopps Forderung?
- Welche konkreten kulturpolitischen Maßnahmen plant die AfD?


