
Jaroslaw Kaczynskis Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) verliert nach monatelangem Umfrageabfall und der Abspaltung des gemäßigten Flügels um Mateusz Morawiecki an Wählerzuspruch, wobei einige Institute Werte unter 20 Prozent messen, während die rechte Opposition weiterhin auf eine Mehrheit gegen Tusks Koalition zusteuert.
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Über viele Jahre konnte die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unter Jaroslaw Kaczynski stets mindestens ein Drittel der Wählerschaft hinter sich vereinen.
Wien. Jaroslaw Kaczynski droht sein Lebenswerk zu entgleiten. Über viele Jahre konnte seine nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) stets mindestens ein Drittel der Wählerschaft hinter sich vereinen. Seit Monaten verzeichnen Umfragen aber einen Rückgang der Wählergunst, und mit der Abspaltung des gemäßigten Flügels um den ehemaligen Regierungschef Mateusz Morawiecki ist sie regelrecht abgestürzt. Einige Institute messen für die größte Parlamentspartei mittlerweile Werte von weniger als 20 Prozent.
Das bedeutet nicht, dass sich die Aussichten des rechten Lagers für die Wahl in gut einem Jahr verschlechtert haben. Die Oppositionsparteien steuern nach wie vor auf eine klare Mehrheit gegen Donald Tusks unpopuläre Regierungskoalition zu.
Doch die verschiedenen Gruppen rechts der Mitte versammeln sich nicht mehr hinter der PiS. Sie ist zumindest für den Moment eine Partei unter vielen in einem immer stärker fragmentierten Feld. Kaczynski verliert damit an Macht. Die Krise ist selbst verschuldet und hat viel mit der Persönlichkeit des 77-Jährigen zu tun.
AI outlook — possibilities, not facts
Die PiS wird weiterhin Umfragewerte unter 20 Prozent erreichen, wenn keine Kurskorrektur erfolgt.
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