
Eine pauschale Termingarantie lehnen die Kassenärzte ab. Verbandschef Gassen schlägt jedoch eine Lösung für dringende Fälle vor – verknüpft mit einer Forderung nach besserer Vergütung.
AI-generated summary
Die Bundesregierung plant ein Hausarzt- oder Primärarztmodell, während die SPD eine Garantie für Facharzttermine zur Bedingung macht.
Auf gesetzlich Krankenversicherte kommen schwere Zeiten zu. Wenn sie arbeiten, sollen sie sich nach dem Willen der Bundesregierung künftig ab Tag eins krank melden müssen , allerdings nicht mehr telefonisch. Die SPD hatte diesen vor allem von Unionsseite geforderten Verschärfungen nur zugestimmt, wenn es im Gegenzug bei der ebenfalls geplanten Einführung eines Hausarzt- oder Primärarztmodells auch eine Garantie für Termine beim Facharzt gibt.
Die Kassenärzte haben solch eine Termingarantie nun erneut zurückgewiesen. Eine pauschale gesetzliche Termingarantie sei nicht umsetzbar – „dafür gibt es keine Kapazitäten“, sagte Kassenärzte-Chef Andreas Gassen der „Bild“-Zeitung . Gassen hatte sich schon vor Monaten gegen eine generelle Garantie für Facharzttermine beispielsweise innerhalb von drei Wochen gewettert und unter anderem gelästert: „Wir empfehlen der Politik im Übrigen, dann bitte auch eine Garantie auf viele Sonnentage bei angenehmen 25 Grad einzuführen.“
Nun zeigt Gassen auch auf, wie es seiner Meinung nach gehen könnte. In medizinisch dringenden Fällen sollten schnellere Facharzttermine möglich sein. „Denkbar wäre eine schnelle Terminvermittlung für objektiv medizinisch dringende Termine“, sagte er der Zeitung. Er verknüpfte seine Aussage aber auch gleich mit einer Forderung – nach „einer entsprechenden Vergütung für die Praxen“.
Die niedergelassenen Ärzte könnten unter diesen Voraussetzungen eine begrenzte Zahl kurzfristiger Termine bereitstellen. Das sei „in der Regel innerhalb einer Woche darstellbar“, sagte Gassen. Die Zahl solcher Termine würde nach seiner Einschätzung für die Betroffenen wohl ausreichen. Die Dringlichkeit könnten Hausärzte per Überweisung oder auch der telefonische ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) bescheinigen.
Indem die SPD die Vorlage des neuen Primärversorgungsgesetzes als entscheidend für eine Zustimmung zu den anderen gesundheitspolitischen Vorhaben gemacht hat, hat die Frage nach der Termingarantie enorm an Bedeutung gewonnen. SPD-Chefin Bärbel Bas hatte kürzlich in einem Interview gesagt: „Wir wollten keine Karenztage und keine Kürzung der Lohnfortzahlung. Beides wollte die Union.“ Fraktionschef Matthias Miersch wiederum hatte eine Frist von drei Wochen ins Gespräch gebracht. Die Sozialdemokraten kritisieren, dass privat Versicherte bislang bei der Terminvergabe bevorzugt würden.
AI outlook — possibilities, not facts
Verhandlungen über das Primärversorgungsgesetz und Termingarantien zwischen SPD und Union
Likely · Within weeks
73-year-old Dietmar Reinberger found help late after years of depression. The article sheds light on the often overlooked psychological suffering in old age and shows that psychotherapy is also effective for the very old.
In Saxony, the number of new ADHD diagnoses among children and adolescents rose by seven percent in 2024. According to the DAK report, boys are affected more often, while girls record a greater percentage increase.
Contrary to the national trend of an increase, new ADHD diagnoses among children and adolescents in Thuringia fell by nine percent in 2024. Doctors point to capacity bottlenecks in diagnostics as a possible reason.

The DAK prevention radar shows that 69 percent of students in grades five to ten are exhausted at least once a week and 49 percent complain of sleep disorders. The health insurance company sees a connection with the weak PISA results and is calling for more health literacy.
A DAK survey shows that 49 percent of students in grades five to ten have sleep problems and 69 percent feel exhausted at least once a week. The values have increased since 2019/2020 and are related to Germany's poor PISA results. Experts see a connection with excessive media use and are calling for more health literacy.

A confirmed Ebola case in the city of Gwaka has killed a man who had previously been to the eastern Congolese province of South Kivu and traveled via Rwanda and Uganda. Authorities expect many contact persons. In the 17th outbreak in Congo, 6,942 infected people and 3,349 deaths have been registered - the second largest outbreak in the world. Survivors are trained for treatment training while ensuring universal medical care is emphasized.