
Bitkom-Studie zeigt steigende Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei Onboarding, Weiterbildung und Zeugniserstellung trotz regulatorischer Hürden.
AI-generated summary
Der europäische AI Act stuft viele KI-Anwendungen im Personalbereich als Hochrisiko-Systeme ein. Dies führt zu Rechtsunsicherheiten bei der Implementierung neuer Technologien.
Berlin. In den Personalabteilungen von Unternehmen in Deutschland gewinnt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmend an Bedeutung, auch wenn der flächendeckende Durchbruch noch auf sich warten lässt. Bereits jedes siebte Unternehmen (14 Prozent) nutzt KI-gestützte Anwendungen zur Erstellung von Arbeitszeugnissen, während mehr als die Hälfte (52 Prozent) für die Zukunft Interesse daran signalisiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Erhebung des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 600 Unternehmen in Deutschland.
Am weitesten verbreitet ist KI derzeit in der individuellen Weiterbildung von Beschäftigten: 16 Prozent der Betriebe setzen entsprechende Werkzeuge bereits ein (2024: 12 Prozent), weitere 58 Prozent können sich dies vorstellen. Auch bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter (Onboarding) greifen 14 Prozent der Unternehmen auf KI zurück, gegenüber elf Prozent vor zwei Jahren. Weitere 36 Prozent planen oder erwägen entsprechende Schritte.
„Wer neu im Job ist, hat viele Fragen. Eine gut trainierte KI kann Antworten geben, bei der Orientierung helfen und ist immer verfügbar“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Dadurch bleibe den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Personalabteilung mehr Zeit für die individuelle Betreuung persönlicher Anliegen.
Eine deutliche Dynamik zeigt sich bei der Analyse der Arbeitsbelastung. Hier verdoppelte sich der Anteil der KI-Anwender von sechs Prozent im Jahr 2024 auf aktuell 13 Prozent; weitere 28 Prozent sind dafür aufgeschlossen. Bei der formalen Bewertung der Arbeitsleistung von Mitarbeitern setzen derzeit zwölf Prozent KI ein. Weitere 27 Prozent können es sich vorstellen. Automatisierte Chat- und Servicesysteme zur Bearbeitung interner Anfragen nutzen 13 Prozent der befragten Firmen, während 53 Prozent dies künftig in Erwägung ziehen.
Trotz steigender Akzeptanz verläuft die Adaption in den Personalabteilungen im Vergleich zu anderen Unternehmenszweigen verhaltener. Als wesentliche Bremsfaktoren gelten strenge Vorgaben zum Schutz sensibler Beschäftigtendaten sowie Rechtsunsicherheiten rund um den europäischen AI Act, der etliche KI-Anwendungen im Personalbereich als Hochrisiko-Systeme einstuft. „Gerade im Personalbereich ist die Hemmschwelle für den Einsatz von KI höher als in vielen anderen Unternehmensbereichen“, erklärte Rohleder.

Kein Artikelinhalt verfügbar. Der Artikel behandelt angeblich die Praxis von KI-Firmen, seltene Bücher zu kaufen und zu zerstören, um ihre Trainingsdaten zu erweitern.

Kurz vor der offiziellen Ankündigung von Rockstar Games kursieren im Internet geleakte Spielszenen zu GTA VI. Die Täter, die sich 'Cyberleek' nennen, fordern in einem Manifest Änderungen am Geschäftsmodell und drohen mit weiteren Veröffentlichungen.

Im Jahr 2026 sind schätzungen zufolge rund die Hälfte aller Social-Media-Posts KI-generiert. Instagram-Chef Adam Mosseri erklärte dazu, dass man nicht mehr standardmäßig davon ausgehen werde, Gesehenes als real einzustufen.

Kameras in modernen Autos bieten Schutz vor Vandalismus, werfen jedoch Fragen zum Datenschutz auf. Ein von der Bundesregierung verabschiedeter Entwurf soll Autohersteller künftig zur Auskunft über vorliegende Daten verpflichten.
Eine Woche nach einem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz bleiben zwei Senatsverwaltungen offline. Dies führt zu massiven Einschränkungen, darunter der Stopp der Wohngeldzahlungen für über 50.000 Haushalte sowie Ausfälle bei digitalen Anträgen in Bezirksämtern.

Die Kinder des verstorbenen Schauspielers Robin Williams haben nach 628 Wochen den Instagram-Account ihres Vaters reaktiviert. Damit wollen sie echten Content teilen und sich gegen den Missbrauch seiner Identität durch künstliche Intelligenz wehren.