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Die Bundesregierung plant eine Einkommensteuerreform mit einem Entlastungsvolumen von zehn Milliarden Euro. Dabei gibt es interne Diskussionen über die Finanzierung, insbesondere hinsichtlich möglicher Erhöhungen der Erbschaftsteuer oder des Spitzensteuersatzes, auf die die CDU und CSU Widerstand zeigen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat Kritik des Wirtschaftsressorts von Katherina Reiche (CDU) an den Regierungsplänen für die Einkommensteuerreform zurückgewiesen.
Das vorgesehene Entlastungsvolumen von zehn Milliarden Euro sei „eine Summe, die sich sehen lassen kann“, sagte Klingbeil am Dienstag am Rande des G20-Finanzministertreffens in Asheville in den USA. Er wies weiter darauf hin, dass auch Koalitionsspitzen und Regierungsmitglieder dem Vorhaben einhellig zugestimmt hätten.
„Eine Opposition in der Regierung wird am Ende allen schaden“, sagte dazu Klingbeil. „Und das sollten sich alle nochmal ins Stammbuch schreiben“, fügte er offensichtlich mit Blick auf Reiche hinzu. „Ich bin fest davon überzeugt, dass in Zeiten, wo die Rechtsextremen sich aufgemacht haben, dieses Land zu übernehmen, das ein ganz wichtiger Punkt ist, dass wir in der Regierung zusammenarbeiten, dass wir Entscheidungen gemeinsam treffen, dass wir Entscheidungen auch gemeinsam dann durchtragen“, hob der Finanzminister und SPD-Chef weiter hervor.
Klingbeil erinnerte zudem daran, dass er auch Vorschläge gemacht habe „über die Erhöhung der Erbschaftsteuer oder auch über die Erhöhung des Spitzensteuersatzes ein großes Volumen zu erreichen und eine deutliche Entlastung“. Dafür sei er auch im parlamentarischen Verfahren weiterhin offen. „Aber ich habe an vielen Stellen eben erlebt, dass in den Verhandlungen Verhandlungspartner gesagt haben, das machen wir nicht mit“, verwies er auf den Widerstand in CDU und CSU gegen Mehrbelastungen für Menschen mit hohen Einkommen. Das Ergebnis sei der nun verabredete Gesetzentwurf.
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Die parlamentarische Beratung zur Einkommensteuerreform wird fortgesetzt, wobei Klingbeil offen für weitere Vorschläge zur Finanzierung bleibt.
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