Breaking
ESBenjamín Noval is proclaimed junior world time trial champion in MontrealJPLandslides in Chiba and Kanagawa due to record heavy rains from Typhoon No. 25, highest rainfall in one day in history in Sakura City and other areasRUA man was injured in Shebekino as a result of a Ukrainian Armed Forces FPV drone hitting a carRUIvan Sanaev won the elections to the State Duma in the Alchevsk district in the LPRCRYPTO-ENOpenAI launches GPT-6 Sol and Luna, positions them as cheaper alternatives to GPT-6 Astra and Anthropic's Claude modelsFRTyphoon Dujuan: at least seven dead and five missing near TokyoRUThe hacker group Shiny Hunters announced the hacking of FBI services and access to employee data.KRTrump criticizes Iran and Cuba at the UN General Assembly... CNN reporter: 'You shouldn't be here'BR38-year-old man is arrested after breaking into a house and breaking a glass door in Boa VistaRUOmsk Avangard lost to Nizhny Novgorod Torpedo in a KHL match with a score of 5:1ESBenjamín Noval is proclaimed junior world time trial champion in MontrealJPLandslides in Chiba and Kanagawa due to record heavy rains from Typhoon No. 25, highest rainfall in one day in history in Sakura City and other areasRUA man was injured in Shebekino as a result of a Ukrainian Armed Forces FPV drone hitting a carRUIvan Sanaev won the elections to the State Duma in the Alchevsk district in the LPRCRYPTO-ENOpenAI launches GPT-6 Sol and Luna, positions them as cheaper alternatives to GPT-6 Astra and Anthropic's Claude modelsFRTyphoon Dujuan: at least seven dead and five missing near TokyoRUThe hacker group Shiny Hunters announced the hacking of FBI services and access to employee data.KRTrump criticizes Iran and Cuba at the UN General Assembly... CNN reporter: 'You shouldn't be here'BR38-year-old man is arrested after breaking into a house and breaking a glass door in Boa VistaRUOmsk Avangard lost to Nizhny Novgorod Torpedo in a KHL match with a score of 5:1
BackKrankenkassen-Informationspflicht bei Zusatzbeiträgen soll bleiben
Krankenkassen-Informationspflicht bei Zusatzbeiträgen soll bleiben
Health
Handelsblatt2 days agoHealth1 min readGermanyView translation

Krankenkassen-Informationspflicht bei Zusatzbeiträgen soll bleiben

Streit um individuelle Anschreiben bei Beitragserhöhungen und die Rolle digitaler Kommunikationswege.

Quick Look

  • Krankenkassen sollen ihre Mitglieder auch künftig individuell über Zusatzbeitragserhöhungen informieren.
  • Dies betonen Verbraucherschützer und Kassenvertreter, während über den Abbau bürokratischer Hürden und digitale Wege diskutiert wird.

AI-generated summary

Why It Matters

Die schwarz-rote Koalition hatte zuvor im Rahmen eines Sparpakets die Pflicht für gesetzliche Kassen gestrichen, Mitglieder bei Zusatzbeitragserhöhungen aktiv per Anschreiben zu informieren.

Font size

„Die Krankenkassen sollten ihre Mitglieder auch in Zukunft individuell informieren müssen, etwa digital per Krankenkassen-App oder schriftlich.“ Es gehe um das Vertrauen der Versicherten in die Kassen.

Die nun wieder zurückzudrehende Regelung hatte die schwarz-rote Koalition mit dem Sparpaket für die Gesundheitsausgaben beschlossen. Damit wurde die Pflicht für die gesetzlichen Kassen gestrichen, ihre Mitglieder mit individuellen Anschreiben aktiv darauf hinzuweisen, wenn sie den Zusatzbeitrag erhöhen.

Begründet wurde dies mit Entbürokratisierung und dem Heben aller Einsparpotenziale. Bisher mussten die Kassen Millionen Briefe drucken und verschicken, wofür nach Branchenschätzungen pro Schreiben zwischen ein und zwei Euro anfielen.

Die Verbraucherzentralen kritisierten die Streichung der Info-Pflicht scharf und warnten, dass Versicherte Anhebungen zu spät bemerken könnten. Damit würde ein bestehendes Sonderkündigungsrecht faktisch ausgehöhlt. Es besagt, dass bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags die generelle Vorgabe entfällt, dass man mindestens zwölf Monate an seine aktuelle Kasse gebunden ist. Nutzen muss man das Sonderrecht aber bis zum Ende des Monats, in dem der erhöhte Zusatzbeitrag erstmals gilt.

Der GKV-Spitzenverband erachtet die Möglichkeit für den digitalen Weg bei der Information der Versicherten als essenziell. „Selbstverständlich ist es gut und richtig, dass die Krankenkassen ihre Versicherten informieren, wenn es zu einer Änderung des Beitragssatzes kommt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Oliver Blatt der „Rheinischen Post“ (Samstag). „Was wir allerdings nicht brauchen, sind bürokratische Vorgaben, die keinen echten Mehrwert stiften, sondern lediglich zu einer Erhöhung der Verwaltungskosten führen.“ Blatt hob hervor: „Für uns ist zentral, dass wir digitale Wege für die Information nutzen können.“

Den Zusatzbeitrag setzt jede Kasse nach ihrer Finanzlage für ihre Versicherten fest. Im Schnitt liegt er derzeit bei 3,1 Prozent. Zum Gesamtbeitrag, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, gehört außerdem der allgemeine Satz von einheitlich 14,6 Prozent des Bruttolohns.

Open Questions

  • Wann genau wird die Regelung offiziell geändert?
  • Welche digitalen Alternativen werden gesetzlich verbindlich anerkannt?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

Women's heart attacks are often overlooked: Simone von Polheim barely survived
Developing·

Women's heart attacks are often overlooked: Simone von Polheim barely survived

Simone von Polheim suffered a heart attack during her vacation in Italy, which was initially not recognized. Only after she returned to Germany was the correct diagnosis made. The Women's Heart Center in Würselen emphasizes that women show different symptoms than men, which can lead to misdiagnoses. The newly founded Alliance for Women's Health calls for more sensitivity in the health system and in society.

Tagesschau Inland
2 min read
More on this topickrankenkassen