Russische Luftangriffe auf Kyjiw fordern mehrere Todesopfer. Zudem tauschen Russland und die Ukraine 206 Kriegsgefangene aus, während Russland Kraftstoffe importieren muss.
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Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert an und führt zu regelmäßigen Luftangriffen und Infrastrukturschäden.
Eine am 14. August im lettischen Luftraum abgeschossene Drohne ist ukrainischen Ursprungs. Dies teilten die lettischen Streitkräfte mit. Ein in den baltischen Staaten stationierter italienischer Kampfjet hatte die Drohne abgeschossen. Sie war während ukrainischer Angriffe auf russische Häfen in den Luftraum des Nato- und EU-Mitgliedsstaats eingedrungen. Wahrscheinlich war die Drohne durch russische Störsignale vom Kurs abgekommen.
Nach den tödlichen russischen Angriffen auf Kyjiw hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Verbündeten des Landes kritisiert. Selenskyj warf den westlichen Partnerländern vor, die Lieferung von Flugabwehrraketen an die Ukraine zu verzögern und somit Menschenleben zu gefährden.
Er forderte die Verbündeten erneut auf, die Bestände an Patriot-Abwehrraketen aufzustocken. Das Patriot-System ist das Einzige im ukrainischen Arsenal, das ballistische Raketen abwehren kann. »Die Bestände an Abfangraketen für Patriot-Systeme sind noch nicht aufgefüllt worden, und sie werden jeden Tag gebraucht«, schreib Selenskyj auf Telegram. Die russische Führung werde nicht ernsthaft über Frieden verhandeln, solange die Ukraine ihre Städte nicht verteidigen könne.
„Jede zusätzliche (Patriot-)Rakete rettet das Leben unserer Landsleute. “
Wolodymyr Selenskyj
Laut jüngsten Angaben ukrainischer Behörden wurden bei den neuerlichen russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt in der Nacht mindestens 14 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Russland habe zahlreiche ballistische Raketen, Marschflugkörper und Hyperschallraketen sowie fast 170 Drohnen eingesetzt. Während rund 90 Prozent der Drohnen sowie die meisten Marschflugkörper abgefangen werden konnten, schlugen die schnelleren ballistischen Raketen allesamt ein und verursachten schwere Schäden.
Das von Russland besetzte Kernkraftwerk Saporischschja hat die letzte verbleibende externe Stromleitung verloren. Das teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Notstromdieselgeneratoren hätten die Versorgung lebenswichtiger Sicherheitssysteme übernommen. Erste Einschätzungen deuteten darauf hin, dass der Schaden am nördlichen Ufer des Dnipro entstanden sei. Aufgrund militärischer Aktivitäten konnten Techniker die Ursache des Stromausfalls laut IAEA nicht feststellen.
In dem russischen Dorf Wolfa nahe dem Schwarzmeerhafen Taman haben Drohnentrümmer einen Brand in einem Betrieb ausgelöst. Den Behörden zufolge gibt es keine Verletzten. Das Feuer solle rasch gelöscht werden. Über den Hafen Taman, der häufig Ziel ukrainischer Drohnenangriffe ist, werden unter anderem Ölprodukte, Getreide und Kohle umgeschlagen.
Ukrainische Truppen sind nördlich des Ortes Bilyj Kolodjas in der Region Charkiw vorangekommen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Russland nahm demnach den östlichen Teil des Ortes Kiwschariwka südöstlich von Kupjansk ein. Offenbar bereitet Russland zudem eine Offensive in Richtung der Stadt Dobropillja in der Region Donezk vor.
Die Zahl der Toten ist nach dem russischen Raketenangriff auf Kyjiw ist auf zwölf gestiegen. Verletzt wurden weitere 33 Menschen, wie der ukrainische Katastrophenschutz mitteilte. Betroffen waren zwölf Orte in den Stadtbezirken Darnyzkyj, Swjatoschynskyj und Solomjanskyj.
Es wurden Wohngebäude, eine medizinische Einrichtung und eine Bildungseinrichtung beschädigt. In Solomjanskyj wurden die beiden obersten Stockwerke eines neunstöckigen Wohnhauses zerstört und es brachen Brände in weiteren Stockwerken aus. In zwei Wohngebäuden und einem Schutzraum einer Schule wurden Menschen eingeschlossen.
In der Großstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Krim wird erneut der Strom abgeschaltet. Dies sei notwendig, um eine Überlastung der Stromnetze außerhalb der Region zu verringern und einen weitreichenden Ausfall zu verhindern, teilte Gouverneur Michail Raswoschajew über Telegram mit.
Die Vereinten Nationen haben den Ausschluss der einzigen russischen Antikriegspartei Jabloko von den Parlamentswahlen in Russland verurteilt. Das Büro von UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk äußerte sich am Dienstag zudem »alarmiert« über die Verurteilung von Jablokos Vizechef Lew Schlosberg zu elf Jahren Haft wegen einer »Antikriegsrede«.
Bei einem russischen Drohnenangriff im Norden der Ukraine sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Russland habe ein Gebäude der Nationalpolizei in Schytomyr angegriffen, teilte die Nationalpolizei mit.
Russland hat nach Angaben der Regierung in Moskau mit dem Import von Kraftstoffen aus dem Ausland begonnen. Das sagte Vizeministerpräsident Alexander Nowak, ohne dabei Lieferländer oder die importierten Mengen zu nennen. Hintergrund sind die in diesem Jahr deutlich gesteigerten ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien.
Die Ukraine und Russland haben bei einem weiteren Gefangenenaustausch jeweils 103 Kriegsgefangene freigelassen. Die meisten der freigelassenen Ukrainer seien verwundet oder schwer erkrankt, teilte die zuständige ukrainische Koordinationsstelle mit.
Die Bundesregierung will eine geplante Reparatur der beschädigten Schutzhülle um den 1986 havarierten Atomreaktor in Tschernobyl mit 50 Millionen Euro finanzieren. Das sei nötig, »um langfristig die Freisetzung radioaktiven Materials zu verhindern«, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider bei einem Besuch in Tschernobyl.
Die Ukraine hat anscheinend russische Ölanlagen im Hinterland angegriffen. Eine Drohne habe eine Ölraffinerie in Ufa getroffen, teilte der Gouverneur der Region Baschkortostan, Radij Chabirow, mit.
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Ausrufung eines Trauertages in Kyjiw am 21. August
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Bei russischen Drohnenangriffen auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih starben mindestens 16 Menschen, 130 wurden verletzt. Ein weiterer Angriff in der Region Mykolajiw forderte vier Todesopfer, darunter drei Kinder.

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein belebtes Einkaufszentrum in Krywyj Rih wurden mindestens 16 Menschen getötet und über 130 verletzt. Die Attacke erfolgte in zwei Wellen, wobei die zweite gezielt Rettungskräfte traf.

Russland intensiviert Angriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur, während Bundesaußenminister Wadephul Kiew besucht. Parallel dazu gibt es Berichte über Drohnenangriffe in Russland, Luftraumverletzungen in Finnland und ein mutmaßliches russisches Waffendepot bei Berlin.

Der Iran-Konflikt verschärft sich durch US-Wirtschaftssanktionen und militärische Blockaden. Während die USA ihre Präsenz in der Straße von Hormus verstärken, droht Teheran mit Widerstand. Parallel dazu eskaliert die Gewalt im Westjordanland.

Bei russischen Drohnenangriffen auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih starben mindestens 16 Menschen, 130 wurden verletzt. Ein weiterer Angriff in der Region Mykolajiw forderte vier weitere Todesopfer, darunter drei Kinder.

Während eines Solidaritätsbesuchs von Bundesaußenminister Johann Wadephul in Kiew griff Russland den Vorort Boryspil mit ballistischen Raketen an. Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und acht verletzt. Zeitgleich meldet die Ukraine weitere Angriffe.