Nach Monaten militärischer Auseinandersetzungen und Blockaden in der Straße von Hormus suchen beide Seiten nach Wegen für ein mögliches Kriegsende.
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Der Konflikt zwischen Iran und den USA eskalierte nach gemeinsamen Angriffen Ende Februar. Seit April blockiert das US-Militär iranische Häfen an der Straße von Hormus.
Israel und die USA haben am 28. Februar gemeinsam den Iran angegriffen. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet. Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
Der Iran und die USA haben sich am 8. April auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Die USA stellten ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von Hormus öffnet. Seit dem 13. April blockiert das US-Militär iranische Häfen an der Straße von Hormus.
Am 21. April kündigte US-Präsident Donald Trump an, die Waffenruhe zu verlängern, bis der Iran einen Vorschlag zum Kriegsende vorlegt.
Am 15. Juni einigten sich der Iran und die USA auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges.
Nach Angriffen auf mehrere Tanker in der Straße von Hormus nahmen die USA die Angriffe auf den Iran am 7. Juli wieder auf.
US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Angaben, dass US-amerikanische Unterhändler im Laufe der kommenden Woche Gespräche mit iranischen Vertretern aufnehmen könnten. Das sagte er dem Nachrichtenportal Axios. »Sie wollen ein Abkommen schließen, aber es ist nicht das Abkommen, das ich schließen möchte«, sagte Trump demnach.
Zuvor hatten die USA ein Verhandlungsangebot des Iran über eine mögliche Wiedereröffnung der Straße von Hormus abgelehnt. Der Iran hatte seinen sogenannten Siebentageplan über Katar an die US-Regierung übermittelt. Nach Angaben von Mike Waltz, US-Botschafter bei den UN, verlangte die iranische Regierung dafür aber einige Vorbedingungen wie etwa die Lockerung weitreichender Sanktionen sowie den Zugang zu eingefrorenen Vermögenswerten. Trump bezeichnete das Angebot als »nicht annehmbar«.
Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben in der Straße von Hormus eine Unterwasserdrohne der USA sichergestellt. Bei dem »koordinierten, komplexen Einsatz unter Geheimdienstaufsicht« habe die Revolutionsgarde eine »hoch entwickelte Unterwasserdrohne« vom Typ Remus 600 geborgen, hieß es dazu im staatlichen Fernsehen des Iran. Die Drohne sei zu »Spionagezwecken« eingesetzt worden und befinde sich nun in Händen iranischer Spezialisten, um mögliche Daten sicherzustellen.
Die USA haben den wirtschaftlichen Druck auf den Iran verschärft. US-Finanzminister Scott Bessent sieht darin erste Erfolge: Auf seine Anweisung seien Teams in zahlreiche Länder geschickt worden, um Maßnahmen gegen die iranische Regierung zu erwirken, schrieb er auf X.
Bessent verwies darauf, dass die Türkei und der Oman keine Flüge der iranischen Mahan Air mehr zuließen. Die Vereinigten Arabischen Emirate stoppten Flüge iranischer Airlines und blockierten Transaktionen von Filialen der Bank Melli. Die USA hatten einzelnen Staaten zudem mit dem Ausschluss aus dem Dollarsystem gedroht, sollten sie iranische Airlines weiter unterstützen.
Der Iran hat Handelsschiffen, die auf »nicht autorisierten« Routen die Straße von Hormus passieren, Konsequenzen angedroht. »Dieses Vorgehen birgt nicht nur das Risiko finanzieller und menschlicher Verluste für das Schiff, die Reederei, den Kapitän und die Besatzung, sondern schränkt auch die künftige Durchfahrt des Schiffes durch die Straße von Hormus erheblich ein«, teilte die zur Verwaltung der Straße von Hormus eingerichtete Behörde PGSA auf der Plattform X mit.
Der Oman hat die Konfliktparteien im Irankrieg zu Zurückhaltung und Dialog aufgerufen und sich erneut als Vermittler zur Verfügung gestellt. Die Streitigkeiten sollten von den Beteiligten durch »Zurückhaltung und Weitsicht« beigelegt werden, sowie durch Gespräche, sagte Außenminister Badr al-Busaidi bei der UN-Generaldebatte in New York.
Nachdem der Iran Bedingungen zum Ende des Krieges übermittelt hat, wartet das Land auf eine offizielle Antwort der US-Regierung. Nach Angaben des Wall Street Journal steht US-Präsident Donald Trump dem iranischen Vorschlag skeptisch gegenüber. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte einen nicht näher benannten US-Beamten lediglich mit der Aussage, man führe über Vermittler konstruktive Gespräche mit dem Iran.
Saudi-Arabien hat nach Militärangaben einen neuen Angriff der Huthi-Miliz aus dem Jemen abgewehrt. Wie ein Sprecher des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses mitteilte, wurden zwei Drohnen abgefangen und zerstört, die auf die Hauptstadtregion Riad zuflowen.
Der Iran hat seinen Nachbarstaaten wegen der Einschränkung zahlreicher Flugverbindungen durch US-Sanktionen gedroht. »Entweder ist das Fliegen in der Region für alle frei oder für niemanden«, schrieb Mohammed Mochber, Berater des obersten Führers, auf der Plattform X.
Nach Angriffen der Huthis aus dem Jemen auf Saudi-Arabien plant das Land ein Dringlichkeitstreffen mit den Verbündeten Türkei und Pakistan. Dabei sollen ihre Generalstabschefs über Möglichkeiten zur Unterstützung der Regierung in Riad beraten.
Der britische Außenminister Ed Miliband hat einem Medienbericht zufolge den Iran aufgefordert, feindselige Aktivitäten zu unterlassen. Er sagte demnach seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi bei einem Treffen, Großbritannien werde »keine Einschüchterung, Drohungen oder feindseligen Aktivitäten auf britischem Boden« von Gruppen tolerieren, die mit dem Iran in Verbindung stehen.
Die USA müssen dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian zufolge über ein Ende des Krieges mit dem Iran entscheiden. Er sagte in einem Interview des US-Fernsehsenders Fox News: »Es ist Amerika, das entscheiden muss, ob es dies beenden will oder nicht.«
Am Rande der UN-Generalversammlung hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi darüber gesprochen, gegenseitige Spannungen zu verhindern.
Der EU-Ratspräsident António Costa hat den Iran nach eigenen Angaben aufgefordert, wieder mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zusammenzuarbeiten.
Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate hat dem größten staatlichen Finanzinstitut des Iran, Bank Melli, die Geschäftstätigkeit in dem Golfstaat weitestgehend untersagt.
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Aufnahme von Gesprächen zwischen US-Unterhändlern und iranischen Vertretern.
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More and more Germans are emigrating to Paraguay, mainly because of low taxes and less bureaucracy. Demand is huge, according to immigration consultants, but significant start-up capital is required to settle there.

Ukrainian troops delivered four tons of food to the sealed-off town of Oleshky by drone. At the same time, Foreign Ministers Wadephul and Lavrov met in New York without result, while Russia continues its massive air strikes on Ukraine.
Heavy rains have caused devastating floods and landslides in northern India and Nepal. Authorities report at least 68 deaths, including 56 in the Indian state of Uttar Pradesh. Thousands of houses were damaged and the search for missing people is ongoing.
The Israeli army has killed two Hamas members in the Gaza Strip who were allegedly involved in the abduction of Israeli hostages. One of those killed was involved in the kidnapping of Noa Argamani on October 7, 2023.
Oktoberfest has 3.8 million visitors at halftime. Thanks to AI-supported security concepts and an equalization campaign, the situation remained peaceful despite the high crowds. A fatal accident overshadowed the festival.

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