Krypto-Steuertransparenz: EU-Richtlinie DAC8 startet 2026
Deutschland setzt DAC8 um: Krypto-Anbieter müssen Nutzerdaten an Finanzämter melden.
Quick Look
- Ab 2026 müssen Krypto-Anbieter in Deutschland Nutzer- und Transaktionsdaten an die Steuerbehörden melden.
- Mit der Umsetzung der EU-Richtlinie DAC8 durch Deutschland wird Steuerhinterziehung im Krypto-Bereich deutlich schwieriger.
AI-generated summary
Why It Matters
Deutschland setzt die EU-Richtlinie DAC8 zur Krypto-Steuertransparenz um.
Frankfurt. Die Zeit, in der Kryptoinvestoren im Verborgenen agieren und ihre Gewinne vor dem Finanzamt verschweigen konnten, geht zu Ende.
Seit 2026 sind die Anbieter verpflichtet, Informationen über ihre Nutzer sowie deren Transaktionsdaten an die Steuerbehörden zu melden. Deutschland setzt damit die EU-Richtlinie DAC8 um. Das Risiko, als Steuerhinterzieher erwischt zu werden, steigt damit um ein Vielfaches.
Alle Kryptoanbieter, die aus Deutschland kommen oder hier mit deutschen Nutzern tätig sind, müssen die Informationen an die Steuerbehörden melden und sind dabei auch auf die Selbstauskunft ihrer Nutzer angewiesen. Betroffen sind zum Beispiel Bison, Bitpanda, Kraken, Binance oder Coinbase.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Meldepflicht für Krypto-Anbieter tritt 2026 in Kraft
Very likely · Within months
Open Questions
- Wie genau erfolgt die technische Datenübermittlung?
- Welche Sanktionen drohen bei fehlender Selbstauskunft?






