Allianz erwägt offenbar Übernahme von britischem Pannendienst AA
Quick Look
- Der Versicherungsriese Allianz prüft Medienberichten zufolge eine Übernahme des britischen Pannenhilfsdienstes AA für fünf Milliarden Pfund.
- Auch der Finanzinvestor EQT zeigt Interesse.
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Why It Matters
AA verfolgt seit längerem eine zweigleisige Strategie aus Verkauf und Börsengang.
München. Der Münchner Versicherungsriese Allianz erwägt einem Medienbericht zufolge eine Übernahme des britischen Pannenhilfsdienstes AA für fünf Milliarden Pfund (etwa 5,8 Milliarden Euro).
Der Münchner Konzern gehöre zu einem kleinen Kreis von Interessenten, die mit Beratern von AA entsprechende Gespräche führten, berichtete der Sender Sky News am Samstag unter Berufung auf Insider. Ein weiterer Bieter sei der Finanzinvestor EQT. Die beteiligten Unternehmen wollten sich nicht dazu äußern.
AA wurde 1905 gegründet und ist teilweise vergleichbar mit dem ADAC. Die derzeitigen Eigentümer des in Großbritannien ebenfalls für seine gelben Pannenhilfe-Fahrzeuge bekannten Unternehmens – mehrere Finanzinvestoren – verfolgen dem Sender zufolge bereits fast das gesamte Jahr über eine zweigleisige Strategie.
Als Alternative zu einem Verkauf wird demnach eine Notierung an der Londoner Börse geprüft. Die Zeitung „Financial Times“ hatte im vergangenen Jahr berichtet, dass der britische Pannendienst einen Verkauf für fünf Milliarden Pfund anstrebe und Käufer suche.
Open Questions
- Wird die Übernahme tatsächlich vollzogen?
- Wie reagieren die Wettbewerbsbehörden?







