
Flugzeug berührt Landebahnbeleuchtung, 351 Menschen an Bord
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Wechselhaftes Wetter in der Region um München mit heftigen Gewittern und Regenfällen.
Ein Airbus A380 der Lufthansa hat beim Landeanflug am Flughafen München noch vor der Landebahn aufgesetzt. Wie der Fernsehsender RTL zuerst berichtete, berührte das aus San Francisco kommende Flugzeug dabei am Montag die Beleuchtung der Landebahn. Dabei wurden sowohl mehrere Reifen des Airbus als auch die Beleuchtung am Boden beschädigt. Der Flug LH459 mit 351 Menschen an Bord landete dennoch sicher in München und konnte danach weiter auf das Rollfeld fahren. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ist eingeschaltet und untersucht den Fall. Lufthansa bestätigte die Berichte. Eine mögliche Erklärung für den Vorfall: Das Wetter in der Region war zu der Zeit sehr wechselhaft. Es war schwül, es gab örtlich heftige Gewitter und starke Regenfälle. Bei solchen Bedingungen kann es zu überraschenden Windbewegungen kommen, von Seiten- über Rücken- bis hin zu Abwinden. Das kann erheblichen Einfluss auf die Landung haben. Das Flugzeug blieb nach dem Vorfall vorerst am Boden. Erst am Samstag gab es bereits einen Zwischenfall am Münchener Flughafen – auf der gleichen Bahn. Eine Boeing 787-9 der Fluggesellschaft Vietnam Airlines mit dem Ziel Hanoi raste über die Startbahn hinaus und konnte gerade noch starten. In den sozialen Medien geteilte Videos zeigten eine gewaltige Staubwolke und Erschütterungen in der Kabine.
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Weitere Untersuchungen durch die BFU
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