
Börsen reagieren auf US-Zwischenwahlen, Ölpreise und Quartalszahlen von Bayer, Fresenius Medical Care, Zalando und Lufthansa
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Der DAX hatte am Montag 0,6 Prozent zugelegt. Am Dienstag rückte die Lage am Persischen Golf in den Fokus, nachdem das US-Militär erneut iranische Ziele angegriffen hatte. Das Thema des Tages waren die Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten, über die die Kontrolle über den Kongress entschieden wird.
Es ist eine Menge los an der Börse, was die Anleger zunächst in Deckung gehen ließ. Zeitweise hatte der DAX seinen Gewinn vom Montag ausradiert. Er ging dann aber mit einem moderateren Minus von nur noch 0,45 Prozent bei 25.864 Punkten aus dem Handel.
Zu Wochenbeginn hatte der Leitindex noch 0,6 Prozent auf 25.981 Punkte zugelegt.
Am Morgen rückte die Lage am Persischen Golf wieder in den Fokus: Das US-Militär hat erneut iranische Ziele angegriffen. Das trieb die Ölpreise aber nur vorübergehend an.
Das Thema des Tages sind die Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten. Hier entscheidet sich, ob die Demokraten der Republikanischen Partei von Präsident Donald Trump die Kontrolle über den Kongress entreißen können. Umfragen deuten darauf hin, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen, während der Ausgang im Senat unklarer ist.
Viele Investoren fürchten, dass die USA nach den Wahlen einen Großangriff auf Iran planen, mit schlimmen Folgen für den Rohstoffmarkt und die Weltkonjunktur. Allerdings antwortete Trump jüngst auf die Frage von Reportern, ob er einen Angriff nach den Wahlen in Betracht ziehe, mit "nein". Er glaube zudem, dass Iran eine Einigung erzielen wolle und dass eine solche Vereinbarung auch "zustande kommen könnte".
An den New Yorker Börsen überwogen im frühen Geschäft am Wahltag die Kursgewinne. Während die Standardwerte des Dow Jones leicht zurückfielen, setzte sich an der Nasdaq trotz des enttäuschenden Ausblicks von Apple eine positive Tendenz durch.
Bei der Zahlenvorlage des Tech-Giganten gestern Abend bekamen die Investoren Licht und Schatten zu sehen. Der iPhone-Umsatz und die gesamten Konzernerlöse erreichten zwar Rekordwerte für ein September-Quartal. Unter dem Strich blieben mehr als 30 Milliarden Dollar hängen. Aber an der Börse werden nun mal vor allem die Erwartungen für die Zukunft gehandelt: Die Anleger reagierten enttäuscht auf die Prognose für das laufende Quartal. Das belastete auch die Technologiewerte in Deutschland.
Stärkster DAX-Titel war Bayer. Bei den Leverkusenern treibt die Pharmasparte das Wachstum an. Der Konzernumsatz kletterte um gut vier Prozent auf über zehn Milliarden Euro. Unter dem Strich verbuchte Bayer aber einen Verlust von rund 670 Millionen. Vor einem Jahr hatte das Minus aber noch bei fast einer Milliarde Euro gelegen. Der Konzern schraubte die Jahresziele hoch.
Die Aktie von Fresenius Medical Care fiel nach dem Gewinnrückgang im dritten Quartal zunächst klar zurück, konnte sich aber vorübergehend wieder erholen. Analysten blieben skeptisch. So hob Richard Felton von Goldman Sachs hervor, dass der nun präzisierte Jahresausblick des Dialysekonzerns im vierten Quartal einen massiven Abschwung beim operativen Ergebnis (Ebit) bedeuten würde.
Am DAX-Ende stand die Zalando-Aktie mit über fünf Prozent Verlust. Analysten bemängelten die Bruttomarge im abgelaufenen Quartal. Zudem seien die Aktien im Oktober gut gelaufen.
Inmitten stark steigender Treibstoffkosten hat die Lufthansa mehr verdient als erwartet. Dank erhöhter Ticketpreise und eines brummenden Frachtgeschäfts stieg der Gewinn auf 1,3 Milliarden Euro. Das sind 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Vorstand dämpfte aber die Gewinnprognose für 2026 erneut. So soll das um Sonderposten bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) statt 1,7 bis 2,2 Milliarden nur noch 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro erreichen.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Demokraten gewinnen das Repräsentantenhaus, der Ausgang im Senat bleibt unklar.
Possible · Within days
Die Technologiewerte in Deutschland bleiben unter Druck, solange der Ausblick von Apple enttäuschend bleibt.
Possible · Within days

The EU and Great Britain are planning a common free trade area for agricultural and food products, the linking of their emissions trading systems and a mobility program for young people. They also want to coordinate trade protection measures against China. This emerges from a confidential draft for the summit on November 20th, which is available to Handelsblatt.

According to a draft pension insurance report, the federal government estimates that pensions will rise by 4.1 percent next year. With a pension of 1,000 euros, that would be 41 euros more per month. The contribution rate should remain stable at 18.6 percent.

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The retirement savings account will replace the Riester pension from 2027 and offers tax advantages to high earners. Handelsblatt compares it with the net policy and the ETF portfolio and shows who is worth which model for.

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