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Der Dax zeigte am Donnerstag einen leichten Anstieg auf 25.382 Punkte. Asiatische Märkte erholten sich nach einem Verkaufstag, wobei der Nikkei seine sechstägige Verlustserie beendete. Die Straße von Hormus ist eine kritische Route für den globalen Öltransport. Die IEA hatte im März die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven beschlossen, um auf den Iran-Krieg zu reagieren.
Zum Wochenschluss wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge fester starten. Der Broker IG Markets taxierte den Dax vor Handelsbeginn mit einem Zuwachs von 0,69 Prozent. Am Donnerstag hatte er 0,3 Prozent höher bei 25.382 Punkten geschlossen.
Asiatische Börsen erholen sich
Positive Signale kommen von den asiatischen Aktienmärkten. Dort geht es nach der kräftigen Verkaufswelle vom Donnerstag wieder aufwärts. Besonders deutlich fällt die Erholung in Japan aus. Der Nikkei-Index, der die Entwicklung der 225 wichtigsten Unternehmen des Landes abbildet, legt um 1,8 Prozent auf 65.550 Punkte zu. Damit beendet der Nikkei zunächst seine sechstägige Verlustserie. Auch der breiter gefasste Topix gewinnt 1,8 Prozent und steigt am Morgen auf rund 4.073 Punkte.
Ein Unsicherheitsfaktor bleibt die Lage im Nahen Osten. Nach Angaben des US-Militärs haben Irans Revolutionsgarden ein Containerschiff in der Straße von Hormus mit einem Geschoss getroffen. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom bestätigte den Angriff auf die „GFS PRIDE“ auf der Plattform X.
Das Schiff sei am Mittwoch nicht, wie vom Iran dargestellt, auf eine Seemine gefahren. Stattdessen sei es von einem Geschoss getroffen worden. Mit der Bestätigung des Angriffs machte das US-Militär zugleich deutlich, dass die Durchfahrt durch die Meerenge für Handelsschiffe derzeit mit Risiken verbunden ist.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öltransport. Eine länger anhaltende Störung des Schiffsverkehrs könnte das Angebot auf den internationalen Energiemärkten einschränken und die Preise weiter nach oben treiben. Entsprechend aufmerksam verfolgen Händler und Anleger die Entwicklung in der Region.
Um die angespannten Energiemärkte zu entlasten, sollen zusätzliche Reserven freigegeben werden. Konkret geht es darum, die im März als Reaktion auf den Iran-Krieg beschlossene Freigabe von Ölreserven zu beschleunigen und so bald wie möglich abzuschließen.
Die IEA hatte die Freigabe einer Rekordmenge von 400 Millionen Barrel Rohöl aus strategischen Ölreserven beschlossen. Davon seien bislang aber erst rund 330 Millionen Barrel tatsächlich geflossen, teilte die IEA mit. Dabei hätten einige Länder allerdings schon größere Mengen freigegeben, als sie ursprünglich zugesagt hatten.
Die Freigabe der noch ausstehenden, im März zugesagten Bestände werde nun rund 100 Millionen Barrel auf den Markt bringen, darunter 20 Millionen Barrel Diesel. Angesichts der angespannten Lage auf den Dieselmärkten solle der Freigabe von Diesel dabei Vorrang eingeräumt werden, teilte die IEA nach einer Verwaltungsratssitzung in Paris mit.
Vor dem Hintergrund geben die Ölpreise am Morgen etwas nach. Die Nordseesorte Brent verbilligt sich um 0,4 Prozent auf 105,45 Dollar je Barrel.
Die italienische Großbank Unicredit hat nach eigenen Angaben von der Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank grünes Licht erhalten, ihre Beteiligung an der Commerzbank weiter auszubauen. Die Genehmigung soll es ihr erlauben, die Schwelle von 30 Prozent des Kapitals zu überschreiten und ihren Anteil darüber hinaus ohne eine festgelegte Obergrenze zu erhöhen.
Unicredit bezeichnete die Entscheidung als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer möglichen Übernahme. Die Genehmigung unterstreiche zudem die positive Bewertung der Transaktion durch die EZB und das Vertrauen in die wirtschaftliche Stärke der italienischen Bank.
AI outlook — possibilities, not facts
Die IEA wird die Freigabe der verbliebenen Ölreserven in den kommenden Wochen abschließen.
Likely · Within weeks
Unicredit wird seine Beteiligung an der Commerzbank in den nächsten Monaten weiter erhöhen.
Possible · Within months

Inflation in the euro zone is rising to 3.8 percent, fueling speculation about further ECB interest rate hikes. At the same time, UniCredit is clearing a hurdle in its takeover of Commerzbank, and the mood in German housing construction is deteriorating.

Handelsblatt chief economist Bert Rürup and IW director Michael Hüther discuss the inheritance tax reform against the background of the current negotiations at the Federal Constitutional Court. Rürup calls for low tax rates with a broad assessment base and warns against a revival of the wealth tax if inequalities are ignored. Hüther defends the sparing of business assets, emphasizes the responsibility of heirs and sees no signs of the court changing course.

US Federal Reserve Chairman Kevin Warsh emphasized at the IMF meeting in Bangkok that the AI boom is driving structural growth in the US and globally, while he held off on further interest rate hikes from the Fed. He dismissed concerns about the viability of AI investments but acknowledged that inflation continues to deviate from the two percent target and interest rate hikes are likely necessary. The combination of high inflation and rising interest rates is putting pressure on Americans, increasing mortgage and national debt costs and is being discussed in the election campaign under the heading of 'affordability'.

The German leading index Dax remains stable despite global losses in technology stocks, supported by the low weight of AI stocks in the index. Investors are paying attention to euro inflation data and speeches from central bank chiefs from the USA, Great Britain and Canada. Asian markets are recovering slightly after losses the previous day.

Asian stock markets are recovering after the previous day's heavy losses, with the Nikkei index rising 1.8 percent to 65,550 points. However, investors remain cautious ahead of the upcoming earnings season and the US midterm elections.

The Bundestag will decide on Friday on the early start pension, under which children between the ages of 6 and 18 pay 10 euros a month from the state into a retirement savings account. The funded capital should grow to up to 320,000 euros through compound interest up to the age of 65, depending on parental contributions. The law is expected to come into force in January 2027.