
Medien- und Beteiligungsgeschäft werden bis 2028 in zwei eigenständige Unternehmen getrennt.
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Burda hatte im vergangenen Jahr intern umstrukturiert und die Geschäftsbereiche getrennt.
Düsseldorf. Burda spaltet sich in zwei rechtlich eigenständige Unternehmen auf: Burda Media und Burda Equity. Das gab das Medienhaus am Dienstag bekannt. Mit dem Medien- und Verlagsgeschäft einerseits, und dem Beteiligungsgeschäft andererseits sollen „zwei schlagkräftige, fokussierte Unternehmen“ entstehen, heißt es. Die rechtliche Umsetzung soll bis spätestens 2028 abgeschlossen sein.
Die Eigentümer, Patriarch Hubert Burda und seine Kinder Jacob und Elisabeth, sollen über eine Holdinggesellschaft unverändert an beiden Unternehmen beteiligt bleiben. Burda hatte bereits im vergangenen Jahr intern umstrukturiert und die beiden Geschäftsbereiche klarer voneinander getrennt.
Die bekanntesten Marken im Medienbereich von Burda sind die Magazine „Focus“ und „Bunte“. In seinem Beteiligungsgeschäft ist Burda unter anderem mit „HolidayCheck“, „Cyberport“ und „Xing“ aktiv.
Die Führung des Medienunternehmens sollen Elisabeth Varn, aktuell Vorständin für den Medienbereich, und Lydia Rullkötter, aktuell Finanzvorständin des Gesamtkonzerns, übernehmen. Maximilian Preisser, der seit Oktober Sprecher des Gesamtvorstandes ist, übernimmt die Geschäftsführung des Equity-Unternehmens.
Besonders im Beteiligungsgeschäft versuchte Burda jüngst, sich zu verschlanken. Wie das Handelsblatt exklusiv berichtet hatte, wurde im vergangenen Jahr zunächst ein Partner für die Arbeitgeber-Bewertungsplattform „Kununu“ gesucht. Diese Pläne zerschlugen sich allerdings, nachdem Burda nicht den gewünschten Preis erzielen konnte. Zuletzt suchte Burda nach einem Käufer für das Urlaubsportal „HolidayCheck“, wie das Handelsblatt ebenfalls exklusiv berichtet hatte.
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Rechtliche Umsetzung der Aufspaltung in Burda Media und Burda Equity
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