
Hakeem Jeffries könnte erster Schwarzer Speaker of the House werden
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Vor der Wahl war bereits damit gerechnet worden, dass die Demokraten den Republikanern die Mehrheit im Repräsentantenhaus abnehmen können. Sämtliche 435 Sitze standen zur Wahl. Die Mehrheit ist mit 218 Sitzen erreicht. Laut einer Schätzung des Senders NBC können die Demokraten mit einer deutlichen Mehrheit von mindestens 255 Sitzen rechnen.
Bei den Kongresswahlen in den USA haben die oppositionellen Demokraten der Nachrichtenagentur AP zufolge neben der Mehrheit im Senat auch die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Vor der Wahl war bereits damit gerechnet worden, dass die Demokraten den Republikanern die Mehrheit im Repräsentantenhaus abnehmen können.
Die Demokraten holten mindestens 220 Sitze im der größeren Kammer des US-Kongresses. Laut einer Schätzung des Senders NBC können die Demokraten mit einer deutlichen Mehrheit von mindestens 255 Sitzen im Repräsentantenhaus rechnen, das insgesamt 435 Sitze zählt. Sämtliche Sitze standen zur Wahl. Die Mehrheit ist mit 218 Sitzen erreicht.
Fraktionschef Jeffries: "Genug vom Extremismus und genug von der Korruption"
Sollten sich die Prognosen bestätigen, würde der demokratische Fraktionschef Hakeem Jeffries aus New York als der erste Schwarze im Amt des Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses (Speaker of the House) in die Geschichte eingehen. Er würde auf diesem Posten dem Republikaner Mike Johnson nachfolgen.
"Wir werden diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die diesem Land beispiellose Korruption zugefügt haben", sagte Jeffries während der Auszählung vor Anhängern. "Das amerikanische Volk hat gesprochen und deutlich gemacht, dass es genug vom Extremismus und genug von der Korruption hat."
Erfolge in umkämpften Wahlbezirken
Nach Prognosen von AP gehen mehrere Sitze an die Demokraten, die bisher von den Republikanern gehalten wurden. Demnach erlangte etwa in einem Wahlkreis im Bundesstaat North Carolina die Demokratin Jamie Ager einen Sitz, der zuvor republikanisch besetzt war.
Im US-Bundesstaat New Jersey wird die Demokratin Rebecca Bennett den republikanischen Kongressabgeordneten Tom Kean ablösen. Die frühere Soldatin setzte sich gegen den Abgeordneten durch, der bereits zwei Amtszeiten im Repräsentantenhaus saß. Der Wahlbezirk wechselte bei den beiden vorangegangenen Zwischenwahlen jeweils die Partei und galt deshalb auch diesmal als umkämpft.
Im Bundesstaat Florida verteidigten die Demokraten Kathy Castor und Jared Moskowitz ihre Sitze im Repräsentantenhaus. Die Demokratin Pia Dandiya verteidigte ihren Wahlkreis in Südflorida. Das ist deshalb bemerkenswert, weil die Republikaner die Grenzen aller drei Wahlkreise in diesem Jahr zu ihren Gunsten neu gezogen hatten. Damit wollten sie mehrere bislang demokratisch gehaltene Sitze erobern, um erwartete Verluste in anderen Teilen des Landes auszugleichen.
Die Republikaner Ryan Mackenzie, Scott Perry, Brian Fitzpatrick und Rob Bresnahan aus Pennsylvania verloren ihre Wiederwahl ins Repräsentantenhaus. Außerdem gewannen die Demokraten einen frei gewordenen Sitz in Kentucky. Auch in Kalifornien, Iowa und Wisconsin konnten gleich mehrere demokratische Kandidaten Mandate von Republikanern erobern.
Nach einer Auswertung der Nachrichtenagentur AP hatten bereits mehr als 59 Millionen Menschen vor Dienstag ihre Stimme abgegeben. Damit lag die Beteiligung bei der vorzeitigen Stimmabgabe über dem Wert von 2022.
Weitere Informationen in Kürze.
AI outlook — possibilities, not facts
Hakeem Jeffries wird als erster Schwarzer Speaker of the House Mike Johnson ablösen.
Very likely · Within days
Die Demokraten werden mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus die Gesetzgebungsagenda mitbestimmen.
Very likely · Within weeks

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