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Das Oktoberfest ist ein jährlich stattfindendes Volksfest in München, das Traditionsgemäß Millionen von Besuchern anzieht. In den letzten Jahren lagen die Besucherzahlen aufgrund von Wetter und anderen Faktoren weitgehend konstant. Die Stadt München überwacht die Besucherströme und gibt bei Überfüllung Warnungen heraus, um die Sicherheit zu gewährleisten.
OktoberfestStadt München hebt Warnung für überfüllte Theresienwiese auf
3. Oktober 2026, 20:32 Uhr
Am finalen Wiesn-Wochenende war es zwischenzeitlich extrem voll auf dem Gelände. Handydaten zeigen einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen.
Alle Entwicklungen im Liveblog
Neben eigenen Recherchen verwenden wir für diesen Liveblog Material der Nachrichtenagentur dpa.
Wichtige Updates
Stadt hebt Warnung auf, immer noch viel los
Die SZ berichtet vom Oktoberfest
Stadt warnt: Gerade sehr viele Menschen auf dem Gelände
Deutlicher Anstieg bei den Besucherzahlen auf der Wiesn
38-Jähriger wird auf Oktoberfest-Camp reanimiert und stirbt im Krankenhaus
Stadt hebt Warnung auf, immer noch viel los
Die Warnung, nicht mehr auf das Festgelände zu kommen, hat die Stadt mittlerweile aufgehoben, voll ist es auf der Wiesn aber noch immer. Und ebenfalls noch immer warten viele Menschen vergeblich auf Einlass in die Zelte und Biergärten. Am letzten Samstag, so scheint es, wollen viele Menschen sich den Wiesn-Wahnsinn noch einmal geben.
Jacqueline Lang
Die SZ berichtet vom Oktoberfest
Wie besteht man als Kellner-Neuling auf der Wiesn? Das hat sich unser Autor gefragt und erlebt erlebt wackelige Tage zwischen Bierkrügen, Brezenkörbern und wuchtigen Hendlplatten.
Auf dem Oktoberfest kann man die neue Liebe finden, aber die aktuelle Beziehung auch gefährden. Paartherapeutin Kathrin Göttler weiß, was sich Paare vorher fragen sollten – und wann man einen Seitensprung besser nicht beichtet.
Seit zwei Wochen ist SZ-Fotograf Johannes Simon auf der Theresienwiese unterwegs. Dabei kommt einem natürlich allerlei Kurioses, aber auch Irritierendes unter. Die Highlights.
Sonne lässt sich zum Wiesnfinale noch mal blicken
Nachdem der Tag wolkenverhangen gestartet hatte, lässt sich nun, pünktlich zum letzten Reservierungswechsel an diesem Samstag, doch noch die Sonne blicken. Glücklich sind jene, die schon im Zelt sind und sich das rege Treiben auf dem Festgelände von einem der Balkone aus anschauen können.
Der Crowdspotter bittet alle, die keine Reservierung haben unterdessen weiterhin, nicht vor den Zelteingängen zu warten, ein Einlass sei derzeit nicht möglich. Von vielen wird dieser Appell aber weiter gekonnt ignoriert, mit in die Höhe gestreckten Fingern versuchen sie den Securities anzuzeigen, zu wie vielen sie Einlass begehren.
Jacqueline Lang
Alle Eingänge wieder offen
Die Festleitung teilt mit, dass alle Eingänge zum Gelände nun wieder offen sind. Weil der nächste Reservierungswechsel allerdings in den ersten Zelten kurz bevor steht und es nach wie vor recht voll ist, rät sie weiterhin dazu, nach Möglichkeit später auf die Wiesn zu kommen, sofern man keine Reservierung hat. Die Zelte sind nämlich nach wie vor geschlossen, entsprechende Durchsagen sind weiterhin zu hören.
Stadt warnt: Gerade sehr viele Menschen auf dem Gelände
Früher als am vergangenen Samstag warnt die Stadt nun über ihre Kanäle. Es seien gerade sehr viele Besucherinnen und Besucher auf der Wiesn und rät deshalb: "Bitte kommen Sie zu einem späteren Zeitpunkt." Auf dem Festgelände sind erste Durchsagen zu hören: Zutritt zu den Zelten ohne Reservierung sei derzeit nicht möglich.
Der Crowdspotter bittet die Menschen über die Lautsprecher zudem, nicht vor den Zelten stehenzubleiben. Wer flanieren wolle, solle auf die Schaustellerstraße ausweichen. Die Durchsagen sind erst auf Deutsch und Englisch zu hören, mit etwas Verzögerung dann auch auf Italienisch. Mit Blick auf die Menschen, die weiter vor den Eingängen ausharren, scheinen sie jedoch bislang nur bedingt Wirkung zu zeigen.
Die Festleitung teilt unterdessen mit, dass derzeit die Haupteingänge geschlossen seien. "Bitte nutzen Sie die Seiteneingänge."
Wer es von der Wirtsbudenstraße, wie empfohlen, auf die Schaustellerstraße schafft, stellt dann aber auch fest: Tatsächlich ist das Gedränge einmal mehr nur vor den Zelten groß, vorm Autoscooter zum Beispiel hat man durchaus noch Beinfreiheit.
Jacqueline Lang
Jacqueline Lang
Influencer macht rassistische Beleidigung öffentlich
Seit zwei Tagen kursiert in den sozialen Netzwerken ein Reel, in dem ein Influencer auf dem Oktoberfest filmt, wie er von einem Mann rassistisch beleidigt wird. Wie mehrere Medien nun übereinstimmend berichten, soll es sich bei dem Mann um einen Tiroler Gemüsebauern handeln, der zudem lokalpolitisch für die konservative Österreichische Volkspartei (ÖVP) aktiv sein soll.
In dem Video sagt der Mann zu dem Influencer, der unter dem Namen "c.adaamm" auf Instagram aktiv ist, dieser sei wegen seiner Hautfarbe nicht in Deutschland "zu Hause". Der Tiroler Tageszeitung zufolge soll der Mann sein Verhalten mittlerweile mit zu viel Alkohol entschuldigt haben: Dieses sei nicht mit seinen Werten vereinbar, er arbeite mit vielen Menschen aus anderen Ländern zusammen. Der Verein der Tiroler Gemüsebauern, dem der Mann offenbar angehört, hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der dieser sich von den Aussagen des Mannes in dem Video distanziert, diese "stünden im Widerspruch zu den Werten unseres Vereins".
Allein auf Instagram hat das Video mittlerweile knapp 600 000 Aufrufe, auch die "Bedienungen gegen rechts" haben auf den Vorfall aufmerksam gemacht.
Besucher sollen Seiteneingänge nutzen, nicht auf der Wirtsbudenstraße flanieren
Die Wochenenden sind traditionell die vollsten Wiesntage, auch der letzte Samstag bietet hier keine Ausnahme. Die Stadt rät deshalb über ihre offiziellen Social-Media-Kanäle einmal mehr dazu, heute zum Flanieren nicht unbedingt die Wirtsbudenstraße zu nutzen, sondern lieber die Schaustellerstraße, die Matthias-Pschorr-Straße oder eine der anderen Seitenstraßen. Zudem appelliert sie an die Besucherinnen und Besucher, dass nicht alle den Haupteingang nutzen, sondern einen der vielen Seiteneingänge auf das Gelände.
Und noch eine Sache ist den Verantwortlichen wichtig: In der Zeit des Reservierungswechsels - zwischen 16 und 18 Uhr - seien die Haupteingänge der großen Zelte in der Regel geschlossen, ohne Reservierung habe man da kaum eine Chance auf Einlass. "Anstellen lohnt sich nicht." Unter anderem auf Instagram findet man den Post in drei Sprachen: auf Deutsch, Englisch und Italienisch.
Friedlicher Freitag
Der Nachmittag und der Abend an einem Freitag, das sind normalerweise Phasen, in denen es auf der Wiesn und drumherum besonders hoch hergeht. Und klar, auch gestern hatten wieder viele Menschen viel Spaß - und das anscheinend auch weitgehend friedlich. "Ich habe keinerlei berichtenswerte Ereignisse", sagt eine Sprecherin der Münchner Polizei am Samstagvormittag. Auch die Bundespolizei, die die Lage an den Bahnhöfen überwacht, hat keine Ereignisse zu melden, die über Bagatellen hinausgehen würden. Und von der Feuerwehr liegt ebenso wenig vor.
Trüb, aber trocken: So ist die Wettervorsage für das letzte Fest-Wochenende
Bislang sind die Besucherinnen und Besucher auf dem Oktoberfest vom Wetter verwöhnt gewesen - mit Sonne und milden Temperaturen. Das letzte Wiesn-Wochenende ist dagegen trüb gestartet. Vom Alpenvorland bis in das nördliche Schwaben könne der Himmel am Feiertag längere Zeit bedeckt sein, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Höchsttemperatur wird um die 20 Grad liegen, Regen ist eher nicht zu erwarten.
Am Sonntag, zum Ausklang des Oktoberfestes, herrscht dann nach einem wiederum trüben Start ruhiges Herbstwetter, mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken und erneut Werten bis zu 23 Grad. Für die Jahreszeit sei es weiterhin sehr mild, heißt es vom DWD.
Wolken über dem Oktoberfest (Archivbild). Felix Hörhager/dpa
Deutlicher Anstieg bei den Besucherzahlen auf der Wiesn
Das Oktoberfest ist in diesem Jahr bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucherinnen und Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht, die die Unternehmen Telefónica und Invenium Data Insights für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ausgewertet haben. Das sind demnach rund 700 000 Menschen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ein wesentlicher Grund dürfte das gute Wetter über die gesamte Wiesn-Zeit gewesen sein. In den vergangenen zwei Jahren waren die Besucherzahlen weitgehend konstant geblieben.
Rechnet man die Zahlen hoch, könnte das Fest dieses Jahr an der Sieben-Millionen-Marke kratzen. Der bisherige Rekord sind 7,2 Millionen Besucherinnen und Besucher im Jahr 2023 - damals war die Wiesn allerdings auch zwei Tage länger als in diesem Jahr. Um solche Werte in diesem Jahr zu erreichen, bräuchte es in den letzten Tagen des Festes aber außergewöhnlich hohe Besuchszahlen. Und die Wettervorhersage verspricht zwar weiterhin keinen oder nur kaum Regen, aber es wird am Wochenende nicht mehr so sonnig, wie es bisher meist war.
Der Anteil internationaler Gäste liegt laut Telefónica inzwischen bei rund 31 Prozent - das sind sechs Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Jahren. Größte ausländische Besuchergruppe sind dabei US-Amerikaner - auch wenn sie etwas seltener kommen. Dahinter folgen Italiener - alleine am mittleren Wochenende, das in München auch als "Italienerwochenende" bezeichnet wird, zählte die Analyse rund 58 000 Wiesn-Besucher aus diesem Land.
Insgesamt ist das Publikum dieses Jahr etwas älter. Der Durchschnitt liegt bei 46 Jahren. Die 50- bis 59-Jährigen bildeten dabei die größte Besuchergruppe mit rund 23 Prozent Anteil. 18- bis 29-Jährige kamen auf 21,5 Prozent - das waren 5,1 Prozentpunkte weniger als noch vor zwei Jahren. Im Schnitt blieben die Menschen der Analyse zufolge gut fünfeinhalb Stunden auf der Wiesn.
"Ein solides Einsatzaufkommen" - Tagesbilanz des Sanitätsdienstes
Am Freitagabend hat der Sanitätsdienst auf dem Oktoberfest seine Bilanz für den Donnerstag veröffentlicht. Demnach wurden 466 Patientinnen und Patienten versorgt, 405 waren in Behandlung, davon 212 mit kleineren Problemen. 107-mal kamen die Tragen zum Einsatz, zwölfmal das CT-Gerät. Insgesamt mussten sechs Menschen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. "Ein solides Einsatzaufkommen", so bilanziert die Aicher Ambulanz Union diesen Wiesn-Tag.
Viele Zelte zum Reservierungswechsel geschlossen
Wenig überraschend sind zumindest die Haupteingänge der meisten Zelte nun, da der Reservierungswechsel in vollem Gange ist, geschlossen. Allzu großes Gedränge herrscht für einen Freitagabend zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht.
Jacqueline Lang
Wie Steckerlfische zubereitet werden
Steckerlfische, die gehören zur Wiesn einfach dazu. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sie zubereitet werden, schaut am besten bei der Fischer-Vroni vorbei: Makrelen, Lachsforellen und Saiblinge werden hier, auf Holzstöcke gespießt, schräg über offener Holzkohleglut gegart. Zu Dutzenden stecken die Fische nebeneinander. Wer nicht nur schauen, sondern auch probieren will, zahlt übrigens zwischen 4,90 und 6,50 Euro je 100 Gramm.
Jacqueline Lang
Grauer Himmel am letzten Wiesnfreitag
Wie verwöhnt München die vergangenen zwölf Tage mit dem Wetter gewesen ist, zeigt sich an diesem Freitag: Statt strahlend blau ist der Himmel grau und bewölkt - und auch wenn es freilich nicht kalt ist, ein wenig kühler als die übrigen Tage ist es doch.
Das macht, wenn auch vielleicht subjektiv, gleich eine andere Stimmung auf dem Festgelände - und weniger los scheint auch: In den Biergärten kriegt man selbst am späten Nachmittag noch locker einen Platz, und Bedienungen haben Zeit zu flanieren, weil ihnen offenbar die Kundschaft fehlt. Aber noch ist der Freitag ja auch jung.
Jacqueline Lang
51-Jähriger soll Frau mit Masskrug gegen den Kopf geschlagen haben
Mit einem Masskrug soll ein 51-Jähriger am Donnerstagabend im Käfer-Biergarten einer 38-jährigen Deutschen gegen den Kopf geschlagen haben. Die Frau wurde durch den Schlag leicht verletzt, sie erlitt eine Schnittverletzung am Kopf und Schmerzen. Sie wurde vor Ort ärztlich versorgt.
Zuvor waren die beiden laut Erkenntnissen der Polizei aufgrund der beengten Platzverhältnisse mehrfach körperlich miteinander in Kontakt gekommen. Daraus soll sich zunächst ein verbaler Streit entwickelt haben, bevor der Mann handgreiflich wurde.
Da der US-Amerikaner keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde er erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Betrags entlassen. Der 51-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Stadt München wird eine Nachbesprechung über Sicherheitsmaßnahmen für zukünftige Oktoberfeste abhalten.
Likely · Within weeks
Der Vorfall mit dem Masskrug wird zu einer polizeilichen Untersuchung führen und möglicherweise zu einer Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung.
Very likely · Within days
Die Zahl der internationalen Besucher beim Oktoberfest wird auch in den kommenden Jahren weiter steigen.
Likely · Within years

The Russian Defense Ministry is threatening to intensify attacks on Kiev if foreign citizens remain in the Ukrainian capital despite warnings. It justifies this with alleged terrorist acts by the Ukrainian armed forces against civilians. Russia had already issued a similar warning in May. Attacks on Kiev have recently intensified, using drones, ballistic and other missiles, resulting in deaths, injuries and property damage, including a Dnipro bridge being hit. At the same time, Ukraine is expanding its attacks on Russian targets, including oil refineries and ships in the Black Sea, with both sides denying allegations of targeting civilians.

Holocaust survivor Irene Butter has died in the USA at the age of 93. She survived the Bergen-Belsen concentration camp, met Anne Frank there and worked as a contemporary witness for decades, especially to school students in the USA and Germany. In 2024 she received the Federal Cross of Merit for her commitment.

SPIEGEL correspondent Marc Pitzke explains his return to Germany after 30 years in the USA. He criticizes the social and political developments under Donald Trump, sees the country as having tipped over and no longer feels comfortable. His experiences range from 9/11 to Obama to the Trump era, which he describes as a turning point.
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A search is underway off the US east coast for a small plane with six people on board that was traveling from Bermuda to Boston after an emergency call and suddenly lost altitude. The U.S. Coast Guard is searching by both air and water for the Gulfstream G100 aircraft, registration C-GRJP, registered to Latitude Air Ambulance.
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