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Thorsten Frei hat kürzlich die Führung der Unionsfraktion im Bundestag übernommen und tritt nun erstmals bei einer Spitzenrunde der Koalitionsfraktionen auf.
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Neuer Unionsfraktionschef Frei Er ist der wichtigste Mann des Kanzlers. Doch ihm schlägt Skepsis entgegen
Thorsten Frei hat bei der Spitzenrunde der Koalitionsfraktionen seinen ersten Auftritt als Chef der Unionsabgeordneten. Dabei wird der Kanzlervertraute kritisch beäugt – von der SPD, aber auch von den eigenen Leuten.
Aus Münster berichten Andreas Niesmann und Christian Teevs
28.08.2026, 14.20 Uhr

Mehrere demokratische US-Senatoren haben den amtierenden ICE-Chef David Venturella aufgefordert, den geplanten Kauf von Elektroschock-Handschuhen des Typs CT-G5 abzubrechen, da die unverhältnismäßige Gewalt der Behörde in Städten wie Los Angeles und Minneapolis Zweifel an der sicheren Nutzung des Geräts aufkommen lässt, das laut Herstellerangaben Effekte verstärken kann, die zum plötzlichen Tod führen könnten.

Bei einer Veranstaltung des französischen Arbeitgeberverbands MEDEF auf dem Court Philippe Chatrier in Roland Garros haben sieben Präsidentschaftskandidaten über Staatsverschuldung, Sparmaßnahmen und Europapolitik diskutiert. Marine Le Pen forderte eine verfassungsverankerte Schuldenbremse und einen Sparplan von 125 Milliarden Euro, während Jean-Luc Mélenchon einen Teil der Schulden bei der EZB streichen wollte. Édouard Philippe plädierte für eine längere Lebensarbeitszeit, Gabriel Attal kritisierte Le Pens Haltung zu Sozialreformen und die grüne Spitzenkandidatin Marine Tondelier wurde ausgebuht.

Die Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD sowie der CSU-Landesgruppenchef zeigten sich nach ihrer Klausurtagung in Münster optimistisch über die Zusammenarbeit und betonten, dass etwas weitergewachsen sei, das für die kommenden Monate tragen könne. Konkrete Ergebnisse wurden nicht genannt.

Union und SPD wollen das vor der Sommerpause beschlossene Reformpaket bis Jahresende vollständig umsetzen. Es umfasst umstrittene Maßnahmen wie die Abschaffung der „Rente mit 63“ ab 2028, die Bürger jährlich um 10 Milliarden Euro entlasten soll. Zusätzlich sollen Verschärfungen bei der Krankschreibung sowie Maßnahmen zum Klimaschutz, Mietrecht, Arbeitsmarkt und Bürokratieabbau umgesetzt werden.

Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD laut aktuellem Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen mit 40 Prozent deutlich vor der CDU (23 Prozent) und der Linkspartei (13 Prozent) bei der Zweitstimme, was die politische Spaltung im Bundesland unterstreicht.

Die Wahl in Sachsen-Anhalt könnte die CDU zwingen, ihre Ablehnung gegenüber der Linken zu überwinden, was für die Partei eine Zerreißprobe wäre.