Nordex-Aktien legen nach Analysten-Hochstufung deutlich zu
Nach einer Hochstufung durch die Bank of America und positiven Geschäftszahlen steigen die Papiere des Windanlagenbauers im MDax um mehr als zehn Prozent.
Quick Look
- Die Aktien von Nordex stiegen um über zehn Prozent auf mehr als 40 Euro, nachdem die Bank of America das Rating auf 'Buy' anhob.
- Der Windanlagenbauer profitiert von vollen Auftragsbüchern, verbesserten Margen und einer stabilen Prognose für das laufende Geschäftsjahr.
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Why It Matters
Nordex konnte im ersten Halbjahr das operative Ergebnis (Ebitda) auf 224 Millionen Euro verdoppeln und die Ebitda-Marge auf 10,3 Prozent steigern.
Der Windanlagenbauer Nordex blickt seit einigen Monaten auf gute Geschäfte. Die Auftragsbücher sind voll. Die Produktion wird effizienter. Das sorgt für ein Kursplus. Ein Analystenkommentar schiebt die Papiere nun zusätzlich an.
Nach positiven Kommentaren stürzen sich Anleger auf die Papiere des Windanlagenbauers Nordex. Für die Papiere im MDax geht es um mehr als zehn Prozent auf über 40 Euro in die Höhe. Nach zuletzt guten Zahlen und Auftragseingängen sind die Aktien von Bank of America auf "Buy" von "Neutral" hochgestuft worden. "Dem könnten weitere Hochstufungen folgen", sagt ein Händler, da Nordex ab Dienstag auf der Energy & Power Conference von Barclays in New York auftreten. Vor allem die Kombination aus Auftragsplus und kräftiger Margenverbesserung dürfte gut ankommen. Das Unternehmen hatte erst Anfang August Aufträge aus Rumänien, den USA und der Türkei gemeldet. Trotz des Kursplus gehen die Anteilsscheine noch für 20 Prozent unter dem Jahreshoch um.
Für das Frühjahr hatten die Hamburger mit Standort in Rostock bei einem gestiegenen Auftragseingang deutlich mehr Gewinn vermeldet. So verdoppelte sich das operative Ergebnis (Ebitda) auf Jahressicht auf 224 Millionen Euro. Zugleich legte die Ebitda-Marge von 5,8 auf 10,3 Prozent zu. Am Ende des Dreimonatszeitraums summierten sich die Einnahmen auf 2,2 Milliarden Euro. In den Büchern standen Bestellungen für Turbinen mit einer Gesamtleistung von 3,1 Gigawatt - der Orderwert belief sich zur Jahresmitte auf 11,6 Milliarden Euro.
Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr. "Für die zweite Jahreshälfte konzentrieren wir uns weiterhin auf die konsequente Umsetzung unseres Geschäfts und die Fortschritte auf dem Weg zu unserem mittelfristigen Margenziel", erklärte Konzernchef José Luis Blanco. Konkret sollen die Einnahmen im Gesamtjahr bei 8,2 Milliarden bis 9,0 Milliarden Euro liegen. Die Marge wird bei 8 bis 11 Prozent erwartet. Mittelfristig strebt das Unternehmen Margen zwischen 10 und 12 Prozent an.
What to Watch
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Weitere Analysten-Hochstufungen möglich
Possible · Within weeks
Open Questions
- Wie werden sich die Margen im zweiten Halbjahr tatsächlich entwickeln?





