
Der größte Staatsfonds der Welt hat berechnet, wie stark sein Aktienportfolio in verschiedenen Krisenszenarien fallen könnte – wertvolle Einblicke auch für Privatanleger.
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Das norwegische Finanzministerium forderte den Staatsfonds auf, Szenarien zu geopolitischen und Konzentrationsrisiken zu entwickeln.
Der größte Staatsfonds der Welt erklärt, wie stark sein Aktienportfolio in verschiedenen Krisenszenarien fallen könnte. Das ist auch für Privatanleger interessant.
Düsseldorf. Am Aktienmarkt beschäftigen zwei Themen die Anlegerinnen und Anleger weltweit: geopolitische Risiken, wie sie durch den Ukraine- und Irankrieg sowie den Zollstreit sichtbar werden, sowie Konzentrationsrisiken, die sich aus der Abhängigkeit von wenigen großen Unternehmen ergeben.
Norwegens Finanzministerium hat daher den Staatsfonds des Landes dazu aufgefordert, relevante Szenarien zu entwickeln, wie sich die Risiken auf dessen Anlagen auswirken können. Der Fonds investiert die Einnahmen aus dem norwegischen Öl- und Gasgeschäft, um den Wohlstand des Landes für zukünftige Generationen zu sichern.
Der weltweit größte Staatsfonds hat am Mittwoch seine Antwort veröffentlicht. Weil der Fonds unter Führung von Nicolai Tangen seine Aktieninvestments weltweit streut, ist die Antwort auch für ETF-Anleger interessant. Die Risikoanalyse lässt sich also grob auf das eigene Depot übertragen.

Nach der Übernahme der Oldenburgischen Landesbank zeigt sich Targobank-Chefin Isabelle Chevelard offen für weitere Käufe in Deutschland. Dabei will sie sich auch im Versicherungssektor umschauen und das OLB-Geschäft in die Marke Targobank integrieren.

Nach leichten Entlastungen durch gestiegene Wasserstände auf dem Rhein droht den Frachtschiffen erneut niedrigeres Wasser. Bis Anfang kommender Woche werden in Kaub Stände unter 40 Zentimetern erwartet.

Fhührende deutsche Wirtschaftsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für das laufende Jahr und die Folgejahre deutlich nach oben korrigiert. Getrieben wird die Erholung vor allem durch hohe Staatsausgaben und überraschend starke Exporte.

Der Volkswagen-Vorstand plant laut einem Bericht der 'Wirtschaftswoche', die spanische Marke Seat bis Ende 2029 auslaufen zu lassen, um Komplexität zu reduzieren und Ressourcen auf Cupra zu konzentrieren. Der Aufsichtsrat soll am Freitag darüber abstimmen. Gleichzeitig werden Werke in Deutschland und mögliche Stellenabbau weltweit diskutiert.
Das Ifo-Institut hat seine BIP-Wachstumsprognose für Deutschland für dieses Jahr überraschend auf 1,4 Prozent erhöht. Getragen wird dies von Investitionen und Auslandseinnahmen, allerdings steigen auch Staatsverschuldung und Inflation.

Trotz eines Umsatz- und Produktionsplus im Frühjahr rechnet die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie mit anhaltendem Gegenwind. Der Verband VCI stuft die Belebung als Sondereffekt durch den Nahostkonflikt ein.