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Volkswagen steht unter Druck durch chinesische Konkurrenz in Europa, Schwierigkeiten auf dem chinesischen Markt und US-Zölle unter Donald Trump. Das Sparprogramm soll das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen.
Bei Volkswagen sind offenbar nicht nur Werke in Deutschland vom Sparprogramm bedroht. Der Vorstand will einem Bericht zufolge auch die spanische Marke Seat komplett einstellen. Ein entsprechender Zeitplan liegt bereits vor.
Der Volkswagen-Vorstand will einem Bericht zufolge die spanische Automarke Seat in ein paar Jahren vom Markt nehmen. Geplant sei, die Marke bis spätestens Ende 2029 auslaufen zu lassen, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf den Vorstandsbeschluss, über den der VW-Aufsichtsrat am Freitag abstimmen soll.
Seat werde nicht mehr als Bestandteil des Zielbilds 2030 geführt. Das Auslaufen der spanischen Marke reduziere die Komplexität und die Investitionsbelastung in der Markengruppe Core, hieß es zur Begründung. "Eine Fortführung von Seat in der bisherigen Form würde zusätzliche Ressourcen binden, während die strategische Weiterentwicklung innerhalb der Markengruppe Cupra fokussiert werden soll." Ein Volkswagen-Sprecher erklärte, das Unternehmen kommentiere interne Unterlagen nicht. "Diese werden in den zuständigen Gremien besprochen und verabschiedet. Diesem Prozess greifen wir nicht vor."
Der Volkswagen-Aufsichtsrat kommt am Freitag zusammen, um über das weitere Vorgehen bei Europas größtem Autobauer zu beraten. Neben dem Aus für die Marke Seat geht es unter anderem auch um langfristige Perspektiven für vier Werke in Deutschland und einen möglichen weiteren Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen weltweit.
VW-Chef Oliver Blume will sein Unternehmen mit dem Sparprogramm fit machen, um sich gegen die zunehmende Konkurrenz chinesischer Autobauer in Europa, die Schwierigkeiten auf dem chinesischen Markt und die Zölle von US-Präsident Donald Trump zu wappnen. Die Arbeitnehmervertreter und das Land Niedersachsen haben aber insbesondere gegen das Aus für die Werke in Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm Widerstand angekündigt und Insidern zufolge eigene Vorschläge für den Aufsichtsrat erarbeitet.
AI outlook — possibilities, not facts
Der VW-Aufsichtsrat wird am Freitag über das Aus für Seat bis 2029 abstimmen.
Very likely · Within days
Die Marke Cupra wird strategisch weiterentwickelt, während Seat ausläuft.
Likely · Within years

Das Wetterphänomen „El Niño“ hat im August zu einem starken Anstieg der Agrarrohstoffe geführt. Der Bloomberg Agriculture Spot Index stieg um über 13 Prozent, während der GSCI-Index um rund sechs Prozent zulegte.

Die Dieselpreise in Deutschland übersteigen seit Wochen deutlich die Benzinpreise. Hauptgründe sind ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien, ein russisches Exportverbot und stark knappe Diesel-Mengen auf dem Weltmarkt.
Nach erneuten US-Angriffen auf den Iran und der iranischen Reaktion ist der Preis für Superbenzin E10 in Deutschland auf einen neuen Rekordwert von durchschnittlich 2,215 Euro pro Liter gestiegen. Die Bundesregierung lehnte einen neuen Tankrabatt ab.

Nach der Ablehnung eines Arbeitgeberangebots hat die Gewerkschaft Ver.di Hafenarbeiter in Hamburg, Bremen und Niedersachsen zu einem 48-stündigen Warnstreik aufgerufen. Gefordert werden 8,2 Prozent mehr Lohn bei zwölf Monaten Laufzeit.

Der Dax notiert am Donnerstagmittag fast unverändert bei 25.863 Punkten. Nach drei Verlusttagen stabilisiert sich der Index unterhalb der 26.000er-Marke, belastet von steigenden Ölpreisen und Inflationsangst.

Der Preis für Superbenzin E10 hat im bundesweiten Durchschnitt mit 2,22 Euro pro Liter einen neuen Rekordstand erreicht. Grund für den Anstieg nach dem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs sind gestiegene Rohölpreise sowie das Niedrigwasser am Rhein.