
Nach drei Verlusttagen zeigt sich der deutsche Leitindex am Donnerstagmittag nahezu unverändert.
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Der September gilt historisch als schlechter Börsenmonat. Zuletzt gerieten die Kurse durch Inflationsangst und steigende Ölpreise unter Druck.
Düsseldorf. Der Dax notiert am Donnerstagmittag fast unverändert bei 25.863 Punkten in den Handel. Nach drei Verlusttagen stabilisiert sich der Index damit unterhalb der 26.000-Punkte-Marke.
Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex 0,5 Prozent niedriger bei 25.839 Punkten geschlossen. Zeitweise notierte er so tief wie seit Ende Juli nicht mehr. Der September wird seinem Ruf als statistisch gesehen schlechtester Börsenmonat bisher gerecht.
Steigende Ölpreise, Inflationsangst und drohende Zinserhöhungen belasten die Kurse. An den vergangenen drei Handelstagen ist der Dax bereits um rund drei Prozent abgerutscht. Auch der Anleihemarkt stand weiter unter Druck.
Am Donnerstag blicken die Anleger vor allem auf die Konjunktur. Insgesamt vier Wirtschaftsforschungsinstitute legen hierzulande ihre Herbstprognosen vor. Die Vorhersagen des DIW und der Bundesbank deuten darauf hin, dass die deutsche Volkswirtschaft im laufenden Jahr stärker wachsen könnte als noch vor wenigen Monaten erwartet. Zudem kommen Daten zu Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor in der Euro-Zone und den USA sowie zu europäischen Erzeugerpreisen für Juli.
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Wirtschaftsforschungsinstitute legen Herbstprognosen vor
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