Superbenzin E10 erreicht neuen Rekordstand von 2,22 Euro
Der Benzinpreis übertrifft den bisherigen Höchststand aus dem März 2022 nach einer neuen Eskalation im Iran-Krieg.
Quick Look
- Der Preis für Superbenzin E10 hat im bundesweiten Durchschnitt mit 2,22 Euro pro Liter einen neuen Rekordstand erreicht.
- Grund für den Anstieg nach dem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs sind gestiegene Rohölpreise sowie das Niedrigwasser am Rhein.
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Why It Matters
Der bisherige Rekordwert für Superbenzin E10 stammte aus dem März 2022 und lag bei 2,20 Euro.
Nach dem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs hat der Preis für Superbenzin der Sorte E10 einen neuen Rekordstand erreicht. Für einen Liter waren im bundesweiten Durchschnitt am Mittwoch 2,22 Euro fällig. Damit übertraf der Benzinpreis seinen bisherigen Rekord von 2,20 Euro aus dem März 2022. Das teilte der ADAC auf Anfrage der dpa mit.
Auch wenn es von den Zahlen her der bislang höchste Preis ist, lohnt sich ein genauer Blick. Denn inflationsbereinigt lagen die Spritpreise in der Vergangenheit bereits höher, so etwa im Jahr 2012.
Ölpreise ziehen an
Die USA hatten vor wenigen Tagen ihre Angriffe auf Iran wieder aufgenommen, der mit Gegenangriffen reagierte. Die neuerliche Eskalation hat die Rohölpreise wieder in die Höhe getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt mehr als 90 Euro.
Auch das Niedrigwasser am Rhein machte sich zuletzt in den Preisen bemerkbar, da es die Transportkosten erhöhte.
Kein neuer Tankrabatt geplant
E10 ist die günstigste gängige Benzinsorte in Deutschland. In der Regel ist sie fünf bis sechs Cent billiger als Super E5, das weniger Sprit aus nachwachsenden Rohstoffen enthalten darf.
Open Questions
- Wie lange bleiben die Rohölpreise auf dem hohen Niveau?
- Wird sich die Niedrigwassersituation am Rhein verschärfen?






