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Die Märkte reagieren auf steigende Ölpreise aufgrund eines Exportstopps chinesischer Raffinerien, während Anleiherenditen auf 24-Jahreshoch klettern. Gleichzeitig sorgt ein positiver Geschäftsausblick von Accenture für Optimismus in der Tech-Branche, die sonst unter KI-Befürchtungen steht.
Die US-Börsen haben ihre anfänglichen Gewinne am Donnerstag nicht halten können. Für schlechte Stimmung sorgten erneut steigende Ölpreise und Anleiherenditen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,3 Prozent auf 50.779 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 7638 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq bröckelte um 0,3 Prozent auf 26.779 Stellen ab.
Die Stimmung blieb angespannt, da die globalen Anleihemärkte erneut unter Druck gerieten. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen erreichte mit 5,3423 Prozent den höchsten Stand seit 24 Jahren. Steigende Energiekosten schürten Inflationssorgen und bekräftigten die Erwartung, dass die Zinsen der US-Notenbank Fed hoch bleiben würden. Dies drückte am Anleihemarkt die Kurse und trieb die Renditen an. Daher zogen viele Anleger Anleihen den Aktien vor, die als risikoreichere Anlagen gelten. "Der Anleihemarkt belastet die meisten Aktien stark, allerdings nicht im selben Maße die Titel mit der höchsten Indexgewichtung", sagte Steve Sosnick, Chefanalyst bei Interactive Brokers.
Am Ölmarkt stiegen die Preise für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI um rund zwei bis 3,5 Prozent auf 101,42 und 92,19 Dollar je Fass (159 Liter). Chinesische Raffinerien haben Exporte von Ölprodukten nach Reuters-Informationen bis auf Weiteres ausgesetzt. Dieser Schritt könnte an den bereits durch den Iran-Krieg angespannten Kraftstoffmärkten für noch mehr Unruhe sorgen. "Das chinesische Exportverbot deutet auf Sorgen um die Verfügbarkeit von Produkten auf dem heimischen Markt hin", sagte UBS-Analyst Giovanni Staunovo.
Ein Anstieg beim Dollar auf den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren belastete indes die Preise für Industriemetalle. Aluminium verbilligte sich um bis zu knapp zwei Prozent auf ein Zwölf-Wochen-Tief von 3112 Dollar je Tonne. Der Preis für Kupfer gab in der Spitze um 1,4 Prozent auf 14.213,50 Dollar je Tonne nach. Ein starker Dollar macht die in der US-Währung gehandelten Metalle für Käufer aus anderen Währungsräumen teurer und dämpft so die Nachfrage. Zudem blieben die Märkte im wichtigen Abnehmerland China wegen eines Feiertags geschlossen, was zu geringeren Umsätzen führte.
Ein optimistischer Geschäftsausblick des IT-Beratungsunternehmens Accenture trieb indes die gesamte Software- und IT-Branche an. Die US-notierten Aktien des irischen Unternehmens schossen um mehr als 18 Prozent nach oben. Die Titel der Konkurrenten Cognizant und IBM legten im Sog um 6,4 und 2,6 Prozent zu. Auch breiter aufgestellte Software-Werte wie Salesforce und Microsoft zogen an. Nach Einschätzung der Analysten von Kepler Cheuvreux stellt der Geschäftsbericht von Accenture das Szenario in Frage, wonach traditionelle IT-Dienstleister zu den Verlierern des KI-Booms gehören.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Ölpreise werden kurzfristig weiter steigen, wenn der chinesische Exportstopp anhält.
Likely · Within days
Accenture und verwandte IT-Dienstleister werden von Investoren als profiteur des KI-Booms gesehen.
Likely · Within weeks

Nike is planning a turnaround program with savings of $2.5 billion over the next few years to emerge from a crisis that is partly of its own making. These include job cuts and a rapprochement with retail partners following a decline in sales and profits in the last quarter.

Nike boss Elliott Hill has announced a new savings program called "Pace" that will cut costs by $2.5 billion by 2031. The program includes supply chain modernization, a new corporate campus in India and further organizational streamlining. Job cuts are again planned. For the 2026/27 fiscal year, Nike expects revenue to decline by a high single-digit percentage and earnings per share of $1.15 to $1.35.

US stock markets erased early losses on Thursday as oil prices and US bond yields rose. The PCE price index was 3.4 percent in August, below expectations, raising hopes of a Fed pause in interest rates in October. The Dow Jones, S&P 500 and Nasdaq showed little change.
The Federal Ministry of Finance is providing a short-term loan of up to 700 million euros to cover financing gaps in long-term care insurance. The service expenditure of the nursing care funds increased more than expected due to the strong growth of those in need of care. The budget had already earmarked 3.2 billion euros in federal loans, but according to the ministry letter, these were not enough. The Ministry of Health even applied for 870 million euros. The financial woes of nursing care insurance had worsened, with a deficit of 770 million euros in the first half of the year.

The average hourly wages in geriatric care are 28.03 euros for skilled workers and 20.96 euros for assistants, an increase of around 3.5 percent compared to the previous year. Growth has slowed compared to previous years, but remains 50 percent above the legal minimum wage. The new values serve as a minimum wage requirement for care facilities that are not bound by collective agreements and are central to the current care reform, which is intended to close state financial gaps.

Finance Minister Lars Klingbeil is planning a sugar tax on sugary drinks from July 2027 with expected revenue of 795 million euros annually. The draft provides for a scale starting at seven grams of sugar per 100 milliliters and is encountering resistance from the coalition, the food industry and the federal states. The tax is intended to help finance the health fund and is part of the federal budget negotiations.