Online-Autohandel: mobile.de darf Carwow übernehmen
Die Oak Germany Buyer GmbH darf das deutsche Geschäft der Plattform Carwow erwerben.
Quick Look
- Die Muttergesellschaft von mobile.de darf das Deutschland-Geschäft von Carwow übernehmen.
- Das Bundeskartellamt gab die Transaktion frei, da sich die Geschäftsfelder weitgehend ergänzen und ein starker Wettbewerber wie AutoScout24 existiert.
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Why It Matters
Die Transaktion stand bislang unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung durch das Bundeskartellamt.
Die Muttergesellschaft des Fahrzeugportals mobile.de, die Oak Germany Buyer GmbH, darf das deutsche Geschäft der Plattform Carwow erwerben. Das Bundeskartellamt gab das Vorhaben frei, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Transaktion stand bislang unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung.
Die Aktivitäten der Unternehmen ergänzten sich weitgehend und überschnitten sich nur in geringem Umfang, teilte das Kartellamt mit. Das Kerngeschäft von mobile.de liegt demnach in der Vermittlung von Gebrauchtwagen von Händlern an private Käufer, während sich Carwow auf Neuwagen konzentriert. Kunden können dort Fahrzeuge verschiedener Marken konfigurieren und sich Angebote vermitteln lassen. Beide Portalen bieten auch die Vermittlung von Leasingverträgen für Fahrzeuge an.
Kartellamtspräsident Andreas Mundt sagte: „mobile.de verfügt insbesondere bei der Vermittlung von Gebrauchtwagen über eine starke Marktposition. Diese wird durch die Übernahme von Carwow aber nicht wesentlich verstärkt.“ Außerdem stehe mobile.de mit AutoScout24 ein starker Wettbewerber gegenüber. „Wir konnten das Vorhaben daher freigeben“, sagte Mundt. Das britische Unternehmen Carwow hat seinen Sitz in London.
Open Questions
- Wann wird die Übernahme formal abgeschlossen?
- Welche konkreten Änderungen ergeben sich für Nutzer von Carwow?




