Opec plus hält an aktuellen Ölförderquoten fest
Keine weitere Anhebung der Produktionsziele im Oktober durch Kerngruppe
Quick Look
- Die Opec plus hat beschlossen, ihre Ölförderziele im Oktober nicht weiter zu erhöhen.
- Die Entscheidung der Kerngruppe um Saudi-Arabien und Russland erfolgt vor dem Hintergrund von Produktionsausfällen durch den Irankrieg und Blockaden in der Straße von Hormus.
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Why It Matters
Die Opec plus wurde 2016 als Kooperation zwischen der Opec und anderen Ölproduzenten gegründet. Seit Herbst 2023 wurden Förderziele monatlich angehoben, um frühere Kürzungen auszugleichen.
Düsseldorf. Staaten des Ölförderverbands Opec plus werden ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anheben. Eine Kerngruppe aus sieben Mitgliedern, darunter die Großproduzenten Saudi-Arabien und Russland, gab die Beibehaltung der aktuellen Quoten nach einer Online-Sitzung bekannt.
Seit dem vorigen Herbst hatten diese Länder ihre Förderziele in monatlichen Schritten angehoben, um eine Kürzung aus dem Jahr 2023 rückgängig zu machen. Doch die Produktion blieb zuletzt wegen des Irankriegs und der Blockade der Öltransportroute durch die Straße von Hormus hinter den vereinbarten Mengen zurück, wie Daten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) in Wien zeigen.
Die Opec plus war 2016 entstanden, als die Opec mit einer Gruppe von weiteren wichtigen Ölproduzenten wie Russland eine Kooperation einging, um das Angebot zu steuern und Rohölpreise am Markt zu beeinflussen. Aus der Opec plus hat sich mittlerweile eine Kerngruppe herauskristallisiert, die unter der Führung von Riad und Moskau die Förderpolitik steuert.
Doch die Opec plus hat am Markt an Einfluss verloren. Zurzeit dominiert der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten die Dynamik auf den Rohstoffmärkten.
Open Questions
- Wie lange halten die Blockaden in der Straße von Hormus an?
- Wann wird die Produktion wieder die Zielmengen erreichen?






