
Saudi-Arabien, Russland und weitere Staaten belassen Produktionslimits unverändert
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Die Opec plus kooperiert seit 2016, um das Rohölangebot zu steuern. Die Förderquoten konnten zuletzt aufgrund regionaler Konflikte nicht vollständig umgesetzt werden.
London/Moskau. Wichtige Ölexportländer des Verbunds Opec plus wollen ihre Förderziele auch im November nicht anheben. Das teilten Saudi-Arabien, Russland und weitere fünf Staaten nach einer Online-Sitzung mit. Somit werden die Produktionslimits der Gruppe den zweiten Monat in Folge gleich bleiben.
Diese Länder hatten zuvor seit dem vergangenen Herbst ihre vereinbarten Quoten nach und nach gesteigert, doch die tatsächliche Produktion konnte damit nicht Schritt halten. Das liegt vor allem am Iran-Krieg, der die wichtige Öltransportroute durch die Straße von Hormus erfasst hat.
Die Opec plus war 2016 entstanden, als die Opec mit einer Gruppe von weiteren wichtigen Ölproduzenten wie Russland eine Kooperation einging, um das Angebot zu steuern und Rohölpreise am Markt zu beeinflussen. Aus der Opec plus hat sich mittlerweile eine Kerngruppe herauskristallisiert, die unter der Führung von Riad und Moskau die Förderpolitik steuert.
Die Exporte schwankten in den vergangenen Monaten zwischen 60 und 80 Prozent des Normalniveaus. Schätzungen von Marktbeobachtern würden jedoch darauf hinweisen, dass Ölexporte aus der Golfregion trotz des Konflikts zuletzt wieder gestiegen seien, hieß es vom Analyseteam der Commerzbank. Doch die Lage bleibt volatil: Nach Angaben eines Kapitäns wurde in der Meerenge erneut ein Tanker beschossen, wie die britische Schifffahrtsbehörde (UKMTO) am Sonntag meldete.
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