
AI-generated summary
OpenAI hat in diesem Jahr einen vertraulichen Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht. Ein Börsendebüt wird für 2027 oder früher erwartet. Das Unternehmen möchte mit den Werbeerlösen den geplanten Börsengang unterstützen.
Düsseldorf. Beim Werbegeschäft von OpenAI stehen die Zeichen auf Wachstum. Die Plattform „ChatGPT Ads“ hat auf das Jahr hochgerechnet beim Umsatz die Marke von einer Milliarde Dollar geknackt, wie das US-Unternehmen am Montag mitteilte.
Zudem weitet OpenAI das Geschäft aus: Von Montag an können Werbekunden in Europa, Indien, dem Nahen Osten und Nordafrika Anzeigen direkt über ein dafür eingerichtetes Tool buchen. In den USA habe die Anwendung bisher vor allem kleine und mittlere Unternehmen angezogen. Diese machten inzwischen einen wesentlichen Teil des Werbegeschäfts aus.
KI-Analyst Nate Elliott vom Marktforscher Emarketer bezeichnete die neuen Zahlen zugleich als „unglaublich beeindruckend und schrecklich enttäuschend“. Der Wert von einer Milliarde Dollar deute darauf hin, dass OpenAI sein Werbeumsatzziel von 2,5 Milliarden Dollar für 2026 verfehlen könnte.
Mit dem Werbegeschäft fordert OpenAI die Branchenriesen Alphabet und Meta heraus, die jährlich dreistellige Milliardenbeträge mit Anzeigen einnehmen. Die Werbeerlöse sollen OpenAI beim geplanten Börsengang helfen. Das Unternehmen hatte in diesem Jahr einen vertraulichen Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht. Ein Börsendebüt wird für 2027 oder früher erwartet.
AI outlook — possibilities, not facts
OpenAI wird seinen Börsengang in den USA im Jahr 2027 oder früher durchführen.
Likely · Within years

Der Volkswagen-Aufsichtsrat tagt am Freitag in Wolfsburg, während die Spannungen zwischen den Aktionärsfamilien Porsche und Piëch, dem Land Niedersachsen und der IG Metall zunehmen. Sollte es keine Einigung über einen tiefgreifenden Umbau geben, droht eine außerordentliche Hauptversammlung, bei der die Familien versuchen könnten, ihren Sparkurs gegen Widerstand durchzusetzen. Dabei stehen Werksschließungen, finanzielle Risiken und eine mögliche Ratingabstufung im Raum.

Tim Cook übergibt nach 15 Jahren als Apple-CEO das Unternehmen an John Ternus. Unter seiner Führung stieg der Aktienkurs um 2200 Prozent, der Börsenwert mehr als verzehnfachte und Apple wurde zum zweitwertvollsten Konzern der Welt. Cook baute das Dienstleistungsgeschäft aus und machte Apple weniger abhängig vom Hardwareverkauf.

Der Business-Coach und Finanzpsychologe Valentin Haas erklärt, warum die Debatte über die Rentenreform emotional geführt wird, welche Trugbilder vorherrschen und warum der Ruhestand nicht nur finanziell, sondern auch sinnstiftend geplant werden muss.

Der Dax gab zum Wochenauftakt 1,2 Prozent nach, nachdem steigende Ölpreise und Gewinnmitnahmen nach jüngsten Rekordständen den deutschen Leitindex belasteten. Zalando, Continental und Brenntag gehörten zu den Gewinnern, während Siemens Energy, Rheinmetall und andere Aktien deutlich verloren. Der Anstieg in kurzer Zeit machte den Index anfällig für Korrekturen, während geopolitische Spannungen zwischen den USA und Iran den Rohstoffmarkt beeinflussten.

Der DAX fiel zu Wochenstart um 1,17 Prozent auf 26.258 Punkte aufgrund neuer militärischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran am Persischen Golf. Gleichzeitig stiegen die Ölpreise deutlich an, während US-Notenbankchef Kevin Warsh eine bevorstehende Zinserhöhung signalisierte, was zinssensible Aktien wie Immobilien- und Technologiewerte unter Druck setzte.

Die NRW Bank hat nach eigenen Angaben rund 800 Millionen Euro in Beteiligungen investiert, davon 402 Millionen in Wagniskapital. CEO Gabriela Pantring betont im Handelsblatt-Interview die Notwendigkeit, mehr Kapital für skalierbare Unternehmen zu mobilisieren und die Abhängigkeit von nicht-europäischen Geldgebern zu verringern.