Polizei ermittelt nach Sabotage am Stromnetz in Südbrandenburg
Quick Look
- Nach Sabotageakten an Stromanlagen in Südbrandenburg ermittelt die Polizei wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung.
- Unbekannte hatten versucht, nahe dem Kraftwerk Jänschwalde und dem Umspannwerk Preilack Kurzschlüsse zu verursachen.
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Why It Matters
Am Dienstagmorgen versuchten Unbekannte, durch Kurzschlüsse das Stromnetz in der Nähe des Kraftwerks Jänschwalde und des Umspannwerks Preilack zu beschädigen.
Die Polizei ermittelt nach der Sabotage am Stromnetz in Südbrandenburg unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Zudem werde wegen des Verdachts der Störung öffentlicher Betriebe, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel ermittelt, teilte die Polizei mit.
«Derzeit sind Einsatzkräfte vor Ort, um den Bereich nach weiteren Beweismitteln abzusuchen», hieß es. Es komme dafür zu Sperrungen. Weitere Informationen könnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.
Spekulation über Zeitzünder
Am Dienstagmorgen hatten Unbekannte versucht, nahe dem Kohlekraftwerk Jänschwalde und dem Umspannwerk Preilack Kurzschlüsse zu erzeugen. Wer hinter den Angriff steckte, ist noch unklar.
Die «Bild» berichtete, dass es für den Angriff auf das Stromnetz mehr als 20 selbstgebaute Raketen gegeben habe, die mit Zeitzünder versehen gewesen sein könnten. Die Polizei bestätigte diese Informationen nicht.
Open Questions
- Wer sind die Täter?
- Wurde tatsächlich Sprengstoff oder Raketentechnik verwendet?

