Nach einer von der AfD initiierten Demonstration gegen Jugendgewalt in Frankfurt (Oder) untersucht die Polizei Äußerungen des AfD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Christoph Berndt sowie Vorfälle am Rande der Kundgebung.
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In Frankfurt (Oder) hatten zehn Jugendliche brutal auf einen Schüler eingetreten und die Tat gefilmt. Dies löste landesweit Fassungslosigkeit und politische Debatten aus.
Nach einer von der AfD initiierten Demonstration gegen Jugendgewalt in Frankfurt (Oder) prüft die Polizei mehrere möglicherweise strafrechtlich relevante Vorfälle. Es gehe um Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Hans-Christoph Berndt, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Um welche Aussagen es sich handelt, wurde nicht bekannt.
Außerdem seien am Rande der Demo Jugendliche mit entsprechenden Parolen durch die Straßen gezogen. Auch hier machte die Polizei keine näheren Angaben. Hunderte Menschen beteiligten sich an der Kundgebung.
In Frankfurt hatten zehn Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren am Mittwoch vor einer Oberschule brutal auf einen Schüler eingetreten und ihn geschlagen – auch gegen den Kopf und als er bereits am Boden lag. Bei ihnen handelt es sich laut Polizei um Kinder und Jugendliche mit deutscher, polnischer, russischer und syrischer Nationalität.
Ihre Taten hatten sie gefilmt und das Video über das Internet verbreitet, was Fassungslosigkeit auslöste. Die AfD sprach von „Migrantengewalt“.
Die CDU Frankfurt (Oder) warf der AfD Stimmungsmache vor und betonte auf Instagram, dass es keine „Kollektivschuld“ gebe und viele Jugendliche mit Migrationshintergrund bestens integriert seien: „AfD-Demos helfen niemandem.“
Eine geplante Sicherheitskonferenz am 27. Oktober in Frankfurt (Oder) und Gespräche mit Betroffenen seien der richtige Weg.
Auch in Potsdam sorgten zuletzt mehrere Angriffe von Jugendgruppen für Entsetzen. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) sprach von mutmaßlich migrantisch geprägten Jugendgruppen. Die CDU hatte ebenfalls darauf hingewiesen, dass viele Jugendliche mit Migrationshintergrund bestens integriert seien.
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Polizei prüft rechtliche Relevanz der Äußerungen und Parolen.
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