Polizei stoppt Teil der Demonstration gegen Rheinmetall in Köln
Quick Look
- Bei einer Demonstration des Bündnisses «Rheinmetall entwaffnen» in Köln hat die Polizei einen Teil des Demonstrationszugs gestoppt, nachdem vermummte Personen Farbbeutel warfen, Pyrotechnik abbrannten und Einsatzkräfte angriffen.
- Elf Polizisten wurden verletzt, ein Beamter ist nicht mehr dienstfähig.
- Rund 300 Teilnehmer wurden festgesetzt.
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Why It Matters
Im vergangenen Jahr kam es bei der Abschlussdemonstration des Camps zu Zusammenstößen mit der Polizei, bei denen 13 Polizisten und mindestens neun Demonstranten verletzt wurden. NRW-Innenminister Herbert Reul räumte anschließend Fehler der Polizei ein.
Bei einer Demonstration des Bündnisses «Rheinmetall entwaffnen» in Köln hat die Polizei einen Teil des Demonstrationszugs gestoppt. Der friedliche Teil der Demonstration setzte sich am Samstagnachmittag weiter in Bewegung. Eine als unfriedlich eingestufte Gruppe wurde hingegen angehalten.
Vermummte Personen warfen den Angaben zufolge kurz nach Beginn der Demonstration mit Farbbeuteln und brannten Pyrotechnik ab. In der Folge schlugen und traten Teilnehmende Einsatzkräfte der Polizei. Die Polizei habe eine Gruppe von rund 300 Teilnehmer festgesetzt. Mehrere Vermummte aus der Gruppe sollen mit Stahlkugeln auf die Beamten geschossen haben. Einsatzhelme seien beschädigt und Metallkugeln in Uniformteilen gefunden und sichergestellt worden. Elf Polizisten wurden den Angaben nach verletzt. Ein Beamter war demnach nicht mehr dienstfähig.
Zu der Demonstration hatte das Bündnis «Rheinmetall entwaffnen» aufgerufen, das noch bis Sonntag ein Protestcamp in Köln veranstaltet. Für die Demonstration waren bei der Polizei rund 400 Menschen angemeldet. Laut Polizeiangaben demonstrierten tausende Menschen.
Am Donnerstag hatten Mitglieder des Antikriegs-Bündnisses zeitweise eine Bundeswehr-Kaserne in Köln blockiert und sich in Bonn vor einer Rheinmetall-Niederlassung festgeklebt.
Im vergangenen Jahr war es bei der Abschlussdemonstration des Camps zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. 13 Polizisten und mindestens neun Demonstranten wurden verletzt. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) räumte anschließend Fehler der Polizei ein.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Das Bündnis «Rheinmetall entwaffnen» wird sein Protestcamp in Köln bis Sonntag fortsetzen.
Likely · Within days
Die Polizei Köln wird weitere Ermittlungen gegen die vermummten Angreifer aufnehmen.
Very likely · Within days
Open Questions
- Werden strafrechtliche Ermittlungen gegen die Vermummten eingeleitet?
- Wie viele der festgesetzten Demonstranten werden angeklagt?
- Wird das Protestcamp bis Sonntag fortgesetzt trotz der Vorfälle?



