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Unbekannte versuchten am Dienstagmorgen, mit selbstgebauten Flugkörpern das Stromnetz bei Jänschwalde zu sabotieren.
Nach dem Angriff auf das Stromnetz in Südbrandenburg hat die Polizei nahe dem Kraftwerk Jänschwalde weiter nach Spuren gesucht. Der Einsatz am Umspannwerk in Turnow-Preilack wurde am Vormittag fortgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Dabei kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Landesstraße 50 war für einige Stunden erneut gesperrt worden. Am Mittag kam dann die Mitteilung: «Die Einsatzmaßnahmen vor Ort sind beendet.»
Die Polizei ermittelt nach der Sabotage am Stromnetz unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Sie sucht nach Beweismitteln und fahndet nach den Tätern.
Unbekannte hatten am Dienstagmorgen mit Hilfe selbstgebauter Flugkörper, die Silvesterraketen ähnelten, leitfähiges Material in Richtung der Höchstspannungsleitungen gelenkt. Mehr als ein Dutzend Vorrichtungen zu diesem Zweck sind bisher gefunden worden. Zu einem Stromausfall kam es laut Netzbetreiber nicht.
Im Umfeld des Nürnberger Hauptbahnhofs wurden drei weitere Personen festgenommen. Zwei Tatverdächtige sollen ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt haben, ein dritter Mann wird beschuldigt, Drogen an Minderjährige abgegeben zu haben. Die Soko „Kajal“ ermittelt weiter.

In der Münchner Mühldorfstraße wurden Brandsätze aus einem Auto auf die Rüstungsfirmen Rohde & Schwarz und Helsing geworfen. Die Polizei nahm zwei bulgarische Staatsangehörige fest. Ermittler prüfen einen politischen Hintergrund der Tat.

Nach einem Brandanschlag in Berg am Laim prüft die Polizei einen Zusammenhang mit einer Zunahme von Angriffen auf kritische Infrastruktur in München seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Nach einem Angriff auf 20 Personen der Gruppierung «Gemeinsam Deutschland Gestalten» in Mannheim ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft. Mehrere Menschen wurden verletzt. Ein Bekennerschreiben auf Indymedia wird auf seine Echtheit geprüft.
Im Zuge der Ermittlungen gegen eine Gruppe, die minderjährige Mädchen in Nürnberg missbraucht und in Abhängigkeit getrieben haben soll, wurden drei weitere Männer festgenommen. Die Verdächtigen sollen Mädchen zu sexuellen Handlungen genötigt haben.
Der wegen bandenmäßigen Betrugs verurteilte Hendrik Holt ist seit Ende August auf der Flucht. Oberstaatsanwalt Nils Leimbrock zeigt sich zuversichtlich, den Betrüger erneut zu fassen, da dessen Geltungsdrang eine dauerhafte Flucht erschwere.