
AI-generated summary
Die Bundesliga hat in der Vergangenheit durch den Export von Spielern in die Premier League erhebliche Einnahmen erzielt. Allerdings haben englische Klubs zunehmend negative Erfahrungen mit deutschen Spielern gemacht, was zu einer veränderten Transferpolitik geführt hat.
Der Teuerste kommt zum Schluss: Am letzten Tag des Sommer-Transferfensters wechselte der Argentinier Enzo Fernandez aus London nach Manchester. Bis zu 145 Millionen Euro zahlt City für Chelseas Mittelfeldspieler.
Es ist die Pointe auf einen englischen Transfersommer. Von den zehn teuersten Wechseln fanden sieben innerhalb der Premier League statt. Fernandez, Morgan Rodgers (138 Millionen Euro, Aston Villa zu Chelsea) und Elliot Anderson (130 Millionen Euro, Nottingham Forest zu Manchester City) bilden die Top Drei.
Unter den zehn Top-Transfers findet sich nur ein Bundesligaspieler wieder: Yan Diomande, aus Leipzig nach Madrid gewechselt, 125 Millionen Euro teuer. Das ist aus deutscher Sicht, nach den Rekorden in der vergangenen Saison, eine Enttäuschung.
Damals kamen gleich mehrere spannende Spieler aus der Bundesliga nach England. Florian Wirtz und Hugo Ekitiké wechselten nach Liverpool, Omar Marmoush kurz vorher zu Manchester City, Nick Woltemade nach Newcastle. Der Ausbildungsmarkt Bundesliga glänzte, seine schnellen, Pressing-gewohnten Akteure waren auch im Zentrum des weltweiten Fußballs gefragt.
F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen
F.A.Z. bei Google bevorzugen
Ein Jahr später ist Ekitiké verletzt, Wirtz fremdelt mit dem englischen Fußballstil, Marmoush und Woltemade sind schon weitergezogen. Die schlechten Erfahrungen der Engländer mit den Rekordzugängen made in Germany sind ein Grund für den schlechten deutschen Export-Sommer.
Ein weiterer: Die Premier League ist der Bundesliga noch weiter enteilt. Sie vertraut lieber Spielern, die den Spielstil gewohnt sind. Als Stürmer Niclas Füllkrug kürzlich nach Bremen zurückkehrte, sprach er über seine Zeit beim späteren Absteiger West Ham. Das Training, die Spiele, die Regeneration, auch die medizinische Betreuung seien ganz anders als in Deutschland. Füllkrug hätte sich niemals ausmalen können, „wie groß die Unterschiede sind“. Sein Verein zuvor in Deutschland: Borussia Dortmund.
Die Bundesliga muss sich weiter professionalisieren. Dafür aber fehlt ihr an vielen Stellen das Geld. Viele Teams finanzieren sich durch einen Exportüberschuss, der aus England in die Liga fließt. Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart gelang es so, den Branchengrößen in Deutschland näherzukommen.
Bei beiden Klubs ist nun der Frust groß: Die Eintracht gab Larsson und Bahoya, zwei talentierte Mittelfeldspieler, für weniger Geld als erhofft nach England ab. Ihre Strategie, den Spielern früh ein Preisschild umzuhängen und den einst illusorischen Wert später zu erzielen, verfing nicht mehr. Der VfB ließ in einer Champions-League-Saison Spielmacher Chema Andres ziehen, für weniger als gedacht, auch nach England.
Für die meisten Bundesligaklubs gehört es zum Geschäftsmodell, mehr Geld mit Spielern zu verdienen, als für sie auszugeben. Das hat bisher prächtig funktioniert, vor allem wegen der englischen Nachfrage. Selbst zu einer Käuferliga zu werden, ist wegen der exponierten Marktlage der Premier League kaum möglich. Frei bleibt nur der letzte Posten vor ihr, der Veredler am Ende der Lieferkette. Dafür aber muss der deutsche Fußball wieder innovativer werden.

Der Schwimmer Heß hat die Donau von der Quelle in Donaueschingen bis zur Mündung durchschwommen und dabei zehn Länder durchquert. Er bezeichnete es als größtes Abenteuer seines Lebens und längste geschwommene Strecke. Trotz körperlicher Beschwerden freut er sich auf seine Familie.
Der marokkanische Fußball-Nationalspieler Ismael Saibari trägt beim FC Bayern die Rückennummer 34 als Hommage an seinen Freund Abdelhak Nouri, der 2017 bei Ajax Amsterdam einen Herzstillstand erlitt und seitdem bleibende Hirnschäden hat. Saibari erklärte, Nouri habe ihm die Nummer frei gewählt. Am Mittwoch steht das DFB-Pokal-Spiel gegen den VfL Osnabrück an.

Der gabunische Fußballstar Pierre-Emerick Aubameyang hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Er fühlte sich von der Öffentlichkeit gedemütigt und diffamiert, obwohl er bei der Afrikameisterschaft trotz Verletzung gespielt habe. Gabun schied im Dezember nach drei Niederlagen aus, woraufhin der Trainerstab entlassen und die Mannschaft suspendiert wurde. Aubameyang hatte bereits 2022 kurzzeitig zurückgetreten, kehrte aber zurück. Aktuell hat er 80 Länderspiele und 40 Tore.

Der neue Eintracht-Torhüter Noah Atubolu stellte sich in Frankfurt vor, sprach über seine Ziele, seine Vergangenheit beim SC Freiburg und seine Zukunft bei der Eintracht, wo er durch eine Kaufpflicht bis 2031 gebunden ist.
Der ehemalige DDR-Fußballnationalspieler Eberhard Vogel ist im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Er absolvierte 440 DDR-Oberliga-Spiele, erzielte 188 Tore und gewann mit dem FC Carl Zeiss Jena drei FDGB-Pokale sowie den DDR-Meistertitel mit Karl-Marx-Stadt 1967. Vogel war zweifacher Olympiamedaillengewinner und Teil des WM-Kaders 1974.

Alexander Zverev hat bei den US Open das Erstrunden-Aus abgewendet. In einem Fünfsatz-Krimi besiegte der Hamburger den Italiener Lorenzo Sonego nach fast fünf Stunden Spielzeit und trifft nun auf den Franzosen Quentin Halys.