
Britta Haßelmann und Lars Klingbeil begrüßen eine mögliche Kandidatur der CSU-Politikerin für das höchste Staatsamt
AI-generated summary
Die Suche nach einer Nachfolge für das Amt des Bundespräsidenten läuft seit Wochen. Die Union und Kanzler Friedrich Merz haben bisher keinen offiziellen Kandidaten vorgeschlagen. Die Grünen fordern, dass erstmals nach 75 Jahren eine Frau das höchste Staatsamt bekleidet.
Die Grünen im Bundestag zeigen Sympathien für Aigner im höchsten Staatsamt. „Ilse Aigner schätzen wir. Sie ist in ihren bisherigen politischen Ämtern stets nahbar und zugewandt aufgetreten“, sagte Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann der Deutschen Presse-Agentur. „Wir Grünen halten es für angemessen und richtig, dass erstmals nach 75 Jahren eine Frau das höchste Amt im Staat bekleidet“, erklärte Haßelmann. „Die Zeit ist reif dafür.“ Es brauche in diesen Zeiten ein Staatsoberhaupt, das das Land zusammenführen könne, und mit „klarem Kompass unmissverständlich für den Schutz unserer Demokratie eintritt.“
Zugleich kritisierte die Co-Fraktionschefin der Grünen die Kandidatensuche der Union und von Kanzler Friedrich Merz. Seit Wochen rede die Republik über einen Vorschlag nach dem anderen für das Amt. „Die unprofessionelle Findungssuche der Union und von Friedrich Merz ist dieses Amtes unwürdig. Wie kann man einen Prozess derart verstolpern?“
Die SPD ist ebenfalls bereit, Aigner zu wählen. Das machte Parteichef Lars Klingbeil deutlich – ohne dabei auf einen Seitenhieb auf den Koalitionspartner zu verzichten. „Wenn das Präsidium sich dann auch offiziell durchringt in der Union am Montag, dass man Ilse Aigner vorschlägt, dann kann ich nur für die SPD sagen, dann würden wir das begrüßen und unterstützen“, sagte er. Aigner habe „eine wahnsinnig integrative Kraft“, die Deutschland gerade in diesen Zeiten brauche. „Die ist eine sehr volksnahe Politikerin, die redet mit den Menschen auf Augenhöhe, das ist total wichtig“, sagte Klingbeil.
AI outlook — possibilities, not facts
Die SPD wird Ilse Aigner unterstützen, wenn die Union sie offiziell vorschlägt.
Likely · Within days

The Paraguayan Senate unanimously removed Santiago Peña as president after the Chamber of Deputies had previously voted to end his term of office early. Peña had previously submitted his resignation, but it was not accepted. The background is, among other things, a banking scandal involving Ueno Bank, which is effectively insolvent.
The investigations against the Berlin SPD state chairman Steffen Krach are suspended because of his immunity as a member of the House of Representatives. The background is the bidding process for the sale of the clinic site in Lehrte near Hanover. The public prosecutor's office is examining how to proceed.

Political scientist Ursula Münch explains in the tagesthemen interview why Ilse Aigner is well received as a federal presidential candidate, what role Markus Söder played and why Friedrich Merz did not present his own candidate.

President Zelenskyj sharply criticizes Kyiv Mayor Klitschko over power and water outages following Russian attacks on the energy infrastructure. Klitschko rejects the allegations as manipulation and lies and refers to his own preparations. The government is entering into new agreements with Germany and Spain, among others, to supply generators and equipment.

After the Republicans' election defeat in the midterms, US President Donald Trump appointed Stephen Miller as his chief of staff in the White House. Susie Wiles leaves her post. Miller is known for his hardliner positions on migration policy.
The CDU is threatening to block the planned tax reform because the Federal Ministry of Finance has not presented a practical option model for switching partnerships to corporate tax. Mathias Middelberg (CDU) criticizes the lack of the proposal and rejects the planned increase in the tax rate for the rich from 45 to 47 percent without such a model.